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Um 2000 erwirbt [[Reederei Frisia]] das einstige Vorwerk aus einer Zwangsversteigerung heraus. Das Gebäude war mittlerweile eingestürzt war und wurde um 2010 teilweise abgebrochen. Teile der Ländereien sind zur Erweiterung des [[Flugplatz|Flugplatzes]] zusätzlich erworben worden.<ref name=":0" />
Um 2000 erwirbt [[Reederei Frisia]] das einstige Vorwerk aus einer Zwangsversteigerung heraus. Das Gebäude war mittlerweile eingestürzt war und wurde um 2010 teilweise abgebrochen. Teile der Ländereien sind zur Erweiterung des [[Flugplatz|Flugplatzes]] zusätzlich erworben worden.<ref name=":0" />


== Beschreibung ==
==Beschreibung==
Die beiden an den Giebeln aneinandergefügten Steinhäuser weisen insgesamt eine Länge von über 40 Metern auf. Wahrscheinlich liegt hier der einzigartige Fall einer sogenannten "doppelten Kreuzelwerkanlage" vor.<ref>Pühl, Eberhard (2007): Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland, Oldenburg, S. 122f.</ref>
Das Westerlooger Grashaus steht giebelständig zur [[Ostermarscher Straße]], das Osterlooger Grashaus befindet sich dahinter. Die beiden an den Giebeln aneinandergefügten Steinhäuser weisen insgesamt eine Länge von über 40 Metern auf. Wahrscheinlich liegt hier der einzigartige Fall einer sogenannten "doppelten Kreuzelwerkanlage" vor.<ref>Pühl, Eberhard (2007): Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland, Oldenburg, S. 122f.</ref>


In einem Hypothekenbuch wird der Komplex wie folgt beschrieben: Ein Platz in der [[Lintelermarsch]], das Osterlooger Grashaus genannt bestehend aus einer mit dem daran liegenden Heerde, so das Westerlooger Graßhaus und dessen Behausung äusserlich verbunden, inwendig aber getrennte Behausung nebst Scheune, welche unmittelbar mit dem Wohnhause in Verbindung steht, ferner die südliche Hälfte einer auf gemeinschaftlichen Grund und Boden erbauten Kornscheune, Garten und einer sogenannten Kalkwarf.<ref>StAA, Rep. 237, Bd. 1322, Nr. 50 u. 51</ref>  
In einem Hypothekenbuch wird der Komplex wie folgt beschrieben: Ein Platz in der [[Lintelermarsch]], das Osterlooger Grashaus genannt bestehend aus einer mit dem daran liegenden Heerde, so das Westerlooger Graßhaus und dessen Behausung äusserlich verbunden, inwendig aber getrennte Behausung nebst Scheune, welche unmittelbar mit dem Wohnhause in Verbindung steht, ferner die südliche Hälfte einer auf gemeinschaftlichen Grund und Boden erbauten Kornscheune, Garten und einer sogenannten Kalkwarf.<ref>StAA, Rep. 237, Bd. 1322, Nr. 50 u. 51</ref>


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==