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Das Haus ist giebelständig zum Markt hin ausgerichtet, der traufständige Gebäudeteil an der rechten Seite des Hauses war ursprünglich ein eigenständiges Giebelhaus, das im 19. Jahrhundert seinen Giebel verlor. Von diesem Gebäudeteil blieb lediglich die Fassade erhalten. Dahinter befindet sich seit 1970 ein Neubau.<ref>Kiesow, Gottfried (2010): Architekturführer Ostfriesland, Bonn S. 993</ref> Zwischen dem ersten und dem zweiten Obergeschoss des giebelständigen Gebäudeteils gibt es drei Kartuschen aus Sandstein, von denen die linke das Wappen der Erbauerfamilie Lüppena zeigt, während die rechte ein gespaltenes Schild ziert, das möglicherweise das Wappen der Familie [[Rykena]] zeigt. In der mittleren Kartusche ist das Baujahr 1617 zu sehen.<ref name=":0" /> | Das Haus ist giebelständig zum Markt hin ausgerichtet, der traufständige Gebäudeteil an der rechten Seite des Hauses war ursprünglich ein eigenständiges Giebelhaus, das im 19. Jahrhundert seinen Giebel verlor und neu aufgemauert worden.<ref name=":0" /> Von diesem Gebäudeteil blieb lediglich die Fassade erhalten. Dahinter befindet sich seit 1970 ein Neubau.<ref>Kiesow, Gottfried (2010): Architekturführer Ostfriesland, Bonn S. 993</ref> Die Jahreszahl 1836 am oberen Giebel lässt auf die Aufmauerung in diesem Jahr schließen. | ||
Zwischen dem ersten und dem zweiten Obergeschoss des giebelständigen Gebäudeteils gibt es drei Kartuschen aus Sandstein, von denen die linke das Wappen der Erbauerfamilie Lüppena zeigt, während die rechte ein gespaltenes Schild ziert, das möglicherweise das Wappen der Familie [[Rykena]] zeigt. In der mittleren Kartusche ist das Baujahr 1617 zu sehen.<ref name=":0" /> | |||
Über der rechteckigen Eingangstür befindet sich ein Oberlicht mit geschwungenen Füllhörnern.<ref>Dehio, Georg (1992): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Bremen, Niedersachsen. 2. Auflage, München, S. 993</ref> Über den Fenstern im Erd- und ersten Obergeschoss befinden sich doppelte Entlastungsbögen mit Diamantquaderung. Sie zeigen, dass das Haus zu seiner Erbauungszeit mit Kreuzstockfenstern ausgestattet war. | Über der rechteckigen Eingangstür befindet sich ein Oberlicht mit geschwungenen Füllhörnern.<ref>Dehio, Georg (1992): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Bremen, Niedersachsen. 2. Auflage, München, S. 993</ref> Über den Fenstern im Erd- und ersten Obergeschoss befinden sich doppelte Entlastungsbögen mit Diamantquaderung. Sie zeigen, dass das Haus zu seiner Erbauungszeit mit Kreuzstockfenstern ausgestattet war. | ||