Haus Barenbusch: Unterschied zwischen den Versionen
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Zunächst ein alleinstehendes Steinhaus wurde es nach 1750 um eine Gulfscheune erweitert. Die auf alten Gemälden zu erkennenenden Schiebefenster stammen ebenfalls aus der Zeit nach 1750. Für diese Zeit ist auch der Name "Bärenbusch" belegt. 1770 folgte "Baaren Busch". Aus dem ursprünglichen Namen "Baringborg" wurde, da dem Haus der Charakter einer Burg allmählich verloren ging und den Einwohnern das das Haus umgebende hochstämmige Gebüsch stärker in die Augen fiel, der heutige Namen "Barenbusch". | Zunächst ein alleinstehendes Steinhaus wurde es nach 1750 um eine Gulfscheune erweitert. Die auf alten Gemälden zu erkennenenden Schiebefenster stammen ebenfalls aus der Zeit nach 1750. Für diese Zeit ist auch der Name "Bärenbusch" belegt. 1770 folgte "Baaren Busch". Aus dem ursprünglichen Namen "Baringborg" wurde, da dem Haus der Charakter einer Burg allmählich verloren ging und den Einwohnern das das Haus umgebende hochstämmige Gebüsch stärker in die Augen fiel, der heutige Namen "Barenbusch". | ||
Erbaut wurde das Gebäude wahrscheinlich im 15. Jahrhundert, wobei als Erbauer wohl auch die [[Idzinga]] als Burgherren in Frage kommen dürften. In den Universitätsmatrikeln von Rostock ist im Jahre 1494 ein "Ludolphus Basenborch de Nordis" aufgeführt, wahrscheinlich ein Vorfahre des späteren Bürgermeisters [[Hayo Rykena]]. Rykena war nachweislich im 16. Jahrhundert Eigentümer des Haus Barenbusch. | Erbaut wurde das Gebäude wahrscheinlich im 15. Jahrhundert, wobei als Erbauer wohl auch die [[Idzinga]] als Burgherren in Frage kommen dürften. In den Universitätsmatrikeln von Rostock ist im Jahre 1494 ein "Ludolphus Basenborch de Nordis" aufgeführt, wahrscheinlich ein Vorfahre des späteren Bürgermeisters [[Hayo Rykena (1530)|Hayo Rykena]]. Rykena war nachweislich im 16. Jahrhundert Eigentümer des Haus Barenbusch. | ||
Rykena schreibt 1605 in seinem Testament, dass sein Neffe Lütet [[Manninga]] das Haus und das dazugehörige Land (in seiner Gesamtheit als "Herd" bezeichnet) zusammen mit einem silbernen Becher, auf dem geschrieben steht: "sulvern stoep baven vergüldet, in der midden ein vergüldete wynranke under up den Bodden steit gesteken Remet Engen tho ein gedechtniß up den Heerdt tho Lintell schall bliven, damit Lutet moge weten, war van ehme der Herdt hergekamen sy", erhalten soll. | Rykena schreibt 1605 in seinem Testament, dass sein Neffe Lütet [[Manninga]] das Haus und das dazugehörige Land (in seiner Gesamtheit als "Herd" bezeichnet) zusammen mit einem silbernen Becher, auf dem geschrieben steht: "sulvern stoep baven vergüldet, in der midden ein vergüldete wynranke under up den Bodden steit gesteken Remet Engen tho ein gedechtniß up den Heerdt tho Lintell schall bliven, damit Lutet moge weten, war van ehme der Herdt hergekamen sy", erhalten soll. | ||