Verein zur Erforschung und Erhaltung des Seehundes: Unterschied zwischen den Versionen

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Das große Seehundsterben 1988 stellte für die Station eine große Bewährungsprobe dar: 68 schwerkranke Seehunde wurden in die Station eingeliefert, 1123 tote Seehunde mussten geborgen und entsorgt werden. Das Seehundsterben schuf jedoch Bewusstsein in der Bevölkerung und löste eine Welle der Hilfsbereitschaft aus. Zahlreiche Spenden konnten in den Ausbau der Forschungseinrichtungen, Beckenanlagen etc. investiert werden.
Das große Seehundsterben 1988 stellte für die Station eine große Bewährungsprobe dar: 68 schwerkranke Seehunde wurden in die Station eingeliefert, 1123 tote Seehunde mussten geborgen und entsorgt werden. Das Seehundsterben schuf jedoch Bewusstsein in der Bevölkerung und löste eine Welle der Hilfsbereitschaft aus. Zahlreiche Spenden konnten in den Ausbau der Forschungseinrichtungen, Beckenanlagen etc. investiert werden.


Ursprünglich sollte die Station zu einem Forschungsinstitut für Meeressäuger ausgebaut werden, eine entsprechende Absichtserklärung des Landes Niedersachsen lag vor. In dieser Sache führte der Vorstand viele Gespräche, geblieben ist die Einrichtung eines [[Nationalparkzentrum|Nationalparkzentrums]], das am  10. Juli 1992 von der niedersächsischen Umweltministerin Monika Griefahn eröffnet wurde.
Ursprünglich sollte die Station zu einem Forschungsinstitut für Meeressäuger ausgebaut werden, eine entsprechende Absichtserklärung des Landes Niedersachsen lag vor. In dieser Sache führte der Vorstand viele Gespräche, geblieben ist die Einrichtung eines Nationalparkzentrums, das am  10. Juli 1992 von der niedersächsischen Umweltministerin Monika Griefahn eröffnet wurde.


Nach dem Auslaufen des Kooperationsvertrages mit dem Land Niedersachsen am 31.12.2005 und der Kürzung der Mittel für die Umweltbildung durch das Land konnte durch den Einsatz von Vorstand, Geschäftsführung und weiterer Fürsprecher eine Lösung mit Fortbestand der Nationalpark-Einrichtung gefunden werden: Der Standort in Norddeich erhielt den Status als "Nationalparkhaus". Ab 2006 wurde der Betrieb des Nationalparkhauses durch einen direkten Vertrag mit der Nationalparkverwaltung vom Verein übernommen. Nach jahrelangem Bemühen erhielt die Station 1994 auch die Anerkennung als Vogelpflegestation.
Nach dem Auslaufen des Kooperationsvertrages mit dem Land Niedersachsen am 31.12.2005 und der Kürzung der Mittel für die Umweltbildung durch das Land konnte durch den Einsatz von Vorstand, Geschäftsführung und weiterer Fürsprecher eine Lösung mit Fortbestand der Nationalpark-Einrichtung gefunden werden: Der Standort in Norddeich erhielt den Status als "Nationalparkhaus". Ab 2006 wurde der Betrieb des Nationalparkhauses durch einen direkten Vertrag mit der Nationalparkverwaltung vom Verein übernommen. Nach jahrelangem Bemühen erhielt die Station 1994 auch die Anerkennung als Vogelpflegestation.