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==Namensherkunft==
==Namensherkunft==
Der Name geht auf ein um 1614 an dieser Stelle durch Freiherr Tido zu Innhausen und Knyphausen erbautes [[Schloss Tidofeld|Schloss gleichen Namens]] zurück.
Der Name geht auf ein um 1614 an dieser Stelle durch Freiherr Tido zu Innhausen und Knyphausen erbautes [[Schloss Tidofeld|Schloss gleichen Namens]] zurück.
==Bevölkerungsentwicklung==
1848 bewohnten hier 38 Personen fünf Wohngebäude.


==Geografie==
==Geografie==
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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Der Namensgeber Tido war ein Bruder von Dodo, dem damaligen Grafen von Lütetsburg. [[Schloss Tidofeld|Das Schloss]] wurde aus abgetragenen Bestandteilen der dem Verfall überlassenen Burg Innhausen in Sengwarden bei Wilhelmshaven errichtet. Tido erwarb das Land, das bis zu seiner Abspaltung zu [[Bargebur]] gehörte, von Junker Albrecht Schwinge aus Emden. Dieser wiederum erbte es von einem Mann namens Siptet Remtsna, zu dem jedoch keine weiteren Daten bekannt sind. Nach der Landerwerbung gehörte Tidofeld somit zu Lütetsburg. Das Schloss wurde bereits 1669 zerstört. Die Burgstelle ist jedoch heute noch als sichtbare Erhöhung in der Landschaft sichtbar, ein angrenzender Hof erinnert als [[Tidofelder Burgen- und Schlickplaats]] ebenfalls daran.
Erstmalig wird der Ort im Jahre 1787 als "Tiedefeld" urkundlich vermerkt. 1818 folgt die Bezeichnung "Tiedofeld". Genannt wird außerdem die [[Tidofelder Sägemühle]] in 1897.
 
Der Namensgeber (siehe Namensherkunft) war ein Bruder von Dodo, dem damaligen Grafen von Lütetsburg. [[Schloss Tidofeld|Das Schloss]] wurde aus abgetragenen Bestandteilen der dem Verfall überlassenen Burg Innhausen in Sengwarden bei Wilhelmshaven errichtet. Tido erwarb das Land, das bis zu seiner Abspaltung zu [[Bargebur]] gehörte, von Junker Albrecht Schwinge aus Emden. Dieser wiederum erbte es von einem Mann namens Siptet Remtsna, zu dem jedoch keine weiteren Daten bekannt sind. Nach der Landerwerbung gehörte Tidofeld somit zu Lütetsburg. Das Schloss wurde bereits 1669 zerstört. Die Burgstelle ist jedoch heute noch als sichtbare Erhöhung in der Landschaft sichtbar, ein angrenzender Hof erinnert als [[Tidofelder Burgen- und Schlickplaats]] ebenfalls daran.


Im Zweiten Weltkrieg errichtete die Kriegsmarine ein [[Vertriebenenlager Tidofeld|Ausbildungs- und Durchgangslager]] in Tidofeld. Nach dem Krieg wurde das Lager in ein [[Vertriebenenlager Tidofeld|Vertriebenenlager]] umfunktioniert. Es gehörte mit insgesamt über 1.000 gleichzeitig dort wohnenden Menschen zu den größten Lager innerhalb der Grenzen der heutigen Bundesrepublik. Die Solidarität im Lager führte gar zum Bau einer [[Gnadenkirche Tidofeld|eigenen Kirche]], die heute eine Dokumentationsstätte über Flucht und Vertreibung beinhaltet.
Im Zweiten Weltkrieg errichtete die Kriegsmarine ein [[Vertriebenenlager Tidofeld|Ausbildungs- und Durchgangslager]] in Tidofeld. Nach dem Krieg wurde das Lager in ein [[Vertriebenenlager Tidofeld|Vertriebenenlager]] umfunktioniert. Es gehörte mit insgesamt über 1.000 gleichzeitig dort wohnenden Menschen zu den größten Lager innerhalb der Grenzen der heutigen Bundesrepublik. Die Solidarität im Lager führte gar zum Bau einer [[Gnadenkirche Tidofeld|eigenen Kirche]], die heute eine Dokumentationsstätte über Flucht und Vertreibung beinhaltet.
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==Quellenverzeichnis==
==Quellenverzeichnis==
*[https://www.norden.de/index.php?ModID=7&FID=3170.8852.1&object=tx%7C3170.8852.1 Beschreibung von Tidofeld] auf Norden.de, abgerufen am 29. März 2021
*[https://www.norden.de/index.php?ModID=7&FID=3170.8852.1&object=tx%7C3170.8852.1 Beschreibung von Tidofeld] auf Norden.de, abgerufen am 29. März 2021
*[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Luetetsburg.pdf Beschreibung von Lütetsburg] in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft
*Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Norden: Tidofeld 1945-1960, Dokumentationen und Bilder zum Vertriebenenlager Tidofeld
*Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Norden: Tidofeld 1945-1960, Dokumentationen und Bilder zum Vertriebenenlager Tidofeld
*Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft
*Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft