Herrnhuter Brüdergemeine: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Norder Prediger stammten nicht nur aus den deutschen Staaten. Unter ihnen finden sich Geistliche mährischer, dänischer, schweizerischer und sogar grönländischer Herkunft. Nicht alle übernahmen das Norder Predigeramt mit Begeisterung. So schrieb der Gemeinhelfer Friedrich Christian Cunow (1751–1829) in seiner Autobiographie: "Im Jahr 1780 wurde ich als Arbeiter und Prediger des Gemeinleins zu Norden in Ostfriesland berufen, welchen Antrag ich zwar blöde, im Gefühl meiner Armuth und Schwachheit, aber im Vertrauen auf den Herrn, dessen Kraft in den Schwachen mächtig ist, freudig aus Seiner Hand annahm.". Für andere Geistliche spielten im Blick auf den Dienstantritt in Norden eher praktische Erwägungen eine Rolle. Christian August Stegmann (1732–1809) zum Beispiel wollte seiner kränkelnden Ehefrau eine beschwerliche Überlandreise nach Amsterdam, wohin er eigentlich berufen war, ersparen. Die Unitäts-Ältesten-Conferenz schlugen daraufhin vor, mit dem bereits erwähnten Prediger Cunow die Dienstorte zu tauschen.<ref>Senft, Christoph Ernst (1861): Nachrichten aus der Brüder-Gemeine, Gnadau, S. 63</ref> | |||
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