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==Leben==
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[[Datei:Ostfriesische Tageszeitung Ausgabe Leer 15041942 Folge 87.JPG|mini|Bericht der Ostfriesischen Tageszeitung Leer vom 15. April 1942.]]
[[Datei:Ostfriesische Tageszeitung Ausgabe Leer 15041942 Folge 87.JPG|mini|Bericht der Ostfriesischen Tageszeitung Leer vom 15. April 1942.]]
Otto wurde am 5. Februar 1918 in Norden geboren. Seine Eltern waren der Gymnasiallehrer [[Harmannus Ites]] und [[Mathilde Ites|Mathilde Swart]]. Seine Mutter war die Tochter des Landwirts [[Otto Christian Swart]], Besitzer des [[Großlanghaus|Hofs Großlanghaus]] in [[Westermarsch I]]. Er hatte einen Zwilligsbruder namens [[Rudolf Ites]].
Otto wurde am 5. Februar 1918 in Norden geboren. Seine Eltern waren der Gymnasiallehrer [[Harmannus Ites]] und [[Mathilde Ites|Mathilde Swart]]. Seine Mutter war die Tochter des Landwirts [[Otto Christian Swart]], Besitzer des [[Großlanghaus|Hofs Großlanghaus]] in [[Westermarsch I]]. Er hatte einen Zwilligsbruder namens [[Rudolf Ites]], der ebenfalls Marineoffizier war.


Am 3. April 1936 trat Otto Ites mit 18 Jahren in die Kriegsmarine ein und diente nach seiner Ausbildung auf den Torpedobooten "Kondor" und "Albatros". Er wurde am 10. September 1936 zum Seekadett, am 1. Mai 1937 zum Fähnrich zur See, am 1. Juli 1938 zum Oberfähnrich zur See und am 1. Oktober 1938 zum Leutnant zur See befördert. Am 3. Oktober 1938 wurde er zur U-Bootschule abkommandiert, wo er einen U-Lehrgang absolvierte. Danach wurde er als Zweiter Wachoffizier auf "U 48" eingesetzt. Auf diesem Boot nahm Ites an insgesamt neun Feindfahrten teil, von denen fünf unter Herbert Schultze und jeweils zwei unter Hans-Rudolf Rösing und Heinrich Bleichrodt erfolgten. Am 1. Oktober 1940 wurde er zum Oberleutnant zur See befördert und ging – nun als Erster Wachoffizier – mit "U 48" auf eine weitere Feindfahrt vom 10. November 1940 bis zum 13. März 1941 erneut unter dem Kommando von Herbert Schultze. Danach absolvierte Ites seinen Kommandantenlehrgang und übernahm anschließend am 31. März 1941 das Kommando über "U 146".<ref name=":0">Blair, Clay (1998): Der U-Boot-Krieg, Die Jäger 1939–1942, München, S. 404</ref>
Am 3. April 1936 trat Otto Ites mit 18 Jahren in die Kriegsmarine ein und diente nach seiner Ausbildung auf den Torpedobooten "Kondor" und "Albatros". Er wurde am 10. September 1936 zum Seekadett, am 1. Mai 1937 zum Fähnrich zur See, am 1. Juli 1938 zum Oberfähnrich zur See und am 1. Oktober 1938 zum Leutnant zur See befördert. Am 3. Oktober 1938 wurde er zur U-Bootschule abkommandiert, wo er einen U-Lehrgang absolvierte. Danach wurde er als Zweiter Wachoffizier auf "U 48" eingesetzt. Auf diesem Boot nahm Ites an insgesamt neun Feindfahrten teil, von denen fünf unter Herbert Schultze und jeweils zwei unter Hans-Rudolf Rösing und Heinrich Bleichrodt erfolgten. Am 1. Oktober 1940 wurde er zum Oberleutnant zur See befördert und ging – nun als Erster Wachoffizier – mit "U 48" auf eine weitere Feindfahrt vom 10. November 1940 bis zum 13. März 1941 erneut unter dem Kommando von Herbert Schultze. Danach absolvierte Ites seinen Kommandantenlehrgang und übernahm anschließend am 31. März 1941 das Kommando über "U 146".<ref name=":0">Blair, Clay (1998): Der U-Boot-Krieg, Die Jäger 1939–1942, München, S. 404</ref>