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Ab Mai 1919 wurde Popke Fegter von der Stadt zum Senator bestellt. Diese Funktion übte er bis November 1929 aus. In dieser Zeit war er auch zeitweilig als stellvertretender [[Liste der Bürgermeister der Stadt Norden|Bürgermeister]] tätig. Im Jahr 1927 erwarb er zusammen mit Senator [[Carl Stegmann]] und Direktor [[Wilhelm Landmann]] die [[Eisenhütte]]. Daneben war Popke Fegter maßgeblich an der Gründung des [[Entwässerungsverband Norden]] im Jahr 1926 beteiligt, dessen erster [[Obersielrichter]] er wurde. Hier organisierte er zum Wohle der Region den Bau des Abschlussdeiches vor dem [[Norder Tief|Norder Außentief]]. Das [[Leybuchtsiel|neue Siel]] an der [[Leybucht]] bewährte sich bestens, und Überschwemmungen blieben im östlichen [[Norderland]] erstmals 1930 aus. Der Ausbau der Entwässerung über das [[Norder Tief]] erfolgte dann in den Folgejahren. Zwei neue Brücken über das [[Norder Tief|Galgentief]] entstanden, das alte [[Norder Siel]] konnte beseitigt werden.
Ab Mai 1919 wurde Popke Fegter von der Stadt zum Senator bestellt. Diese Funktion übte er bis November 1929 aus. In dieser Zeit war er auch zeitweilig als stellvertretender [[Liste der Bürgermeister der Stadt Norden|Bürgermeister]] tätig. Im Jahr 1927 erwarb er zusammen mit Senator [[Carl Stegmann]] und Direktor [[Wilhelm Landmann]] die [[Eisenhütte]]. Daneben war Popke Fegter maßgeblich an der Gründung des [[Entwässerungsverband Norden]] im Jahr 1926 beteiligt, dessen erster [[Obersielrichter]] er wurde. Hier organisierte er zum Wohle der Region den Bau des Abschlussdeiches vor dem [[Norder Tief|Norder Außentief]]. Das [[Leybuchtsiel|neue Siel]] an der [[Leybucht]] bewährte sich bestens, und Überschwemmungen blieben im östlichen [[Norderland]] erstmals 1930 aus. Der Ausbau der Entwässerung über das [[Norder Tief]] erfolgte dann in den Folgejahren. Zwei neue Brücken über das [[Norder Tief|Galgentief]] entstanden, das alte [[Norder Siel]] konnte beseitigt werden.


Die Organisation öffentlicher Arbeit in Ostfriesland zur [[Meliorisationsverband Norden|Meliorisation]] half zur Senkung der Arbeitslosigkeit, was den aufstrebenden Nationalsozialisten zuwider lief. Nach deren Machtergreifung musste Fegter unter Denunziationen und Verleumdungen leiden; wohl, weil er über Hermann Göring spottete. Er wurde zeitweise von der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) inhaftiert und verlor im Jahr 1936 durch Enteignung, vorangetrieben durch die NSDAP, die Eisenhütte. 1937 gab er sein Amt als Obersielrichter auf und floh im Folgejahr nach Hannover. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs kam er nach Norden zurück und starb nach einem Schlaganfall in seinem Haus auf der Osterstraße.
Die Organisation öffentlicher Arbeit in Ostfriesland zur [[Meliorisationsverband Norden|Meliorisation]] half zur Senkung der Arbeitslosigkeit, was den aufstrebenden Nationalsozialisten zuwider lief. Nach deren Machtergreifung musste Fegter unter Denunziationen und Verleumdungen leiden; wohl, weil er über Hermann Göring spottete. Er wurde zeitweise von der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) inhaftiert und verlor im Jahr 1936 durch Enteignung, vorangetrieben durch die NSDAP, die Eisenhütte. 1937 gab er sein Amt als Obersielrichter auf und floh im Folgejahr mit seiner [[Maria Fegter]] zunächst nach Hannover und später nach Wiesbaden. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs kam er nach Norden zurück und starb nach einem Schlaganfall in seinem Haus auf der Osterstraße.


Im Jahre 2012 wurde der neu errichtete Platz zwischen Norder Tief und Einkaufszentrum [[Norder Tor]] als [[Popke-Fegter-Platz]] gewidmet.
Im Jahre 2012 wurde der neu errichtete Platz zwischen Norder Tief und Einkaufszentrum [[Norder Tor]] als [[Popke-Fegter-Platz]] gewidmet.