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1846 zog sich sein Vater aus dem Firmengeschäft zurück und übertrug ihm und Fiepko die Geschäftsführung. Trotz seines ursprünglichen Wunsches, einen anderen Berufsweg zu gehen, zeigte er großes wirtschaftliches Geschick. Allein in den beiden ersten Jahrzehnten der Nachfolger des Firmengründers, also im Zeitraum von 1846 bis 1876, verzehnfachte sich die Jahresproduktion von 1560 auf 15 000 Hektoliter. Die Brüder bauten die Fabrik systematisch aus und hielten sie auf dem neuesten Stand der Technik. Während der Bruder Fiepko für die praktisch-technische Seite des Betriebes zuständig war, widmete Jan sich der kaufmännischen Seite; eine glückliche Arbeitsaufteilung, die offenbar auch durch ein harmonisches Verhältnis der Brüder befördert wurde.
1846 zog sich sein Vater aus dem Firmengeschäft zurück und übertrug ihm und Fiepko die Geschäftsführung. Trotz seines ursprünglichen Wunsches, einen anderen Berufsweg zu gehen, zeigte er großes wirtschaftliches Geschick. Allein in den beiden ersten Jahrzehnten der Nachfolger des Firmengründers, also im Zeitraum von 1846 bis 1876, verzehnfachte sich die Jahresproduktion von 1560 auf 15 000 Hektoliter. Die Brüder bauten die Fabrik systematisch aus und hielten sie auf dem neuesten Stand der Technik. Während der Bruder Fiepko für die praktisch-technische Seite des Betriebes zuständig war, widmete Jan sich der kaufmännischen Seite; eine glückliche Arbeitsaufteilung, die offenbar auch durch ein harmonisches Verhältnis der Brüder befördert wurde.


Am 24. Mai 1846 heiratete Jan ten Doornkaat Koolmann die Tochter eines mennonitischen Kaufmannes, [[Menna ten Doornkaat Koolman|Menna Johanna Silomon]]. Das Ehepaar hatte neun Kinder, drei Söhne und sechs Töchter, wovon das als Nachfolger
Am 24. Mai 1846 heiratete Jan ten Doornkaat Koolmann die Tochter eines mennonitischen Kaufmannes, [[Menna ten Doornkaat Koolman|Menna Johanna Silomon]]. Das Ehepaar hatte neun Kinder, drei Söhne und sechs Töchter, wovon das als Nachfolger ausersehene erstgeborene, der nach dem Vater benannte [[Jan ten Doornkaat Koolmann (1848)|Sohn Jan]] im Deutsch-französischen Krieg fiel.
ausersehene erstgeborene, der nach dem Vater benannte Sohn Jan (geb. 11.11.1848), 1870 im Deutsch-französischen Krieg fiel. Seit 1864 war Jan ten Doornkaat Koolman Ehrenbürger der Stadt Norden. 1870 ernannte man ihn zum [[Kommerzienrat]], 1887 zum [[Geheimer Kommerzienrat|Geheimen Kommerzienrat]].
 
Seit 1864 war Jan ten Doornkaat Koolman Ehrenbürger der Stadt Norden. 1870 ernannte man ihn zum [[Kommerzienrat]], 1887 zum [[Geheimer Kommerzienrat|Geheimen Kommerzienrat]].


Nach dem Tod Fiepkos im Jahr 1876 wurde Jan alleiniger Inhaber der Firma, deren Grundbesitz er 1884 und 1885 noch einmal kräftig vergrößern konnte. Als er 1886 mit einer großen Feier den 50. Jahrestag seiner Tätigkeit in der Firma beging, beschäftigte diese 100 Arbeiter und die Jahresproduktion betrug fast zwei Millionen Liter. "Doornkaat" war jetzt eine in ganz Deutschland bekannte Marke, die schließlich auch 1894 in das Warenzeichenregister als geschütztes Markenzeichen eingetragen wurde. Dass man dem Jubilar an diesem Tag einen, wie der [[Ostfriesischer Kurier|Ostfriesische Kurier]] schrieb, "fast endlosen" Fackelzug mit rund 700 Fackeln darbrachte, dass die ganze Stadt Norden mit
Nach dem Tod Fiepkos im Jahr 1876 wurde Jan alleiniger Inhaber der Firma, deren Grundbesitz er 1884 und 1885 noch einmal kräftig vergrößern konnte. Als er 1886 mit einer großen Feier den 50. Jahrestag seiner Tätigkeit in der Firma beging, beschäftigte diese 100 Arbeiter und die Jahresproduktion betrug fast zwei Millionen Liter. "Doornkaat" war jetzt eine in ganz Deutschland bekannte Marke, die schließlich auch 1894 in das Warenzeichenregister als geschütztes Markenzeichen eingetragen wurde. Dass man dem Jubilar an diesem Tag einen, wie der [[Ostfriesischer Kurier|Ostfriesische Kurier]] schrieb, "fast endlosen" Fackelzug mit rund 700 Fackeln darbrachte, dass die ganze Stadt Norden mit