Georg Peters: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Peters eine Lehre zum Schriftsetzer, während der er bereits 1923 einer Gewerkschaft beitrat. Ein Jahr später wurde er Mitglied der Sozialistischen Arbeiterjugend und 1926 später der SPD bei. Nach einer Zeit als Wandergeselle besuchte er die Volkshochschule und dann die Arbeiterwirtschaftsschule. Im Zweiten Weltkrieg war er von 1942 bis 1945 Soldat. Nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligte er sich am Wiederaufbau der SPD in Ostfriesland und wurde deren Vorsitzender im [[Landkreis Norden]]. Außerdem gehörte er dem Parteiausschuss im Bezirksverband Weser-Ems an. Peters war zudem von 1949 bis 1972 Mitglied des Deutschen Bundestags. Er gewann dabei stets das Direktmandat im Wahlkreis Aurich-Emden bzw. 1965 und 1969 Emden-Leer, zuletzt mit 50,8 Prozent der Erststimmen.<ref>Ewen, Carl / Bartelt, Georg (2001): Biographisches Lexikon für Ostfriesland, Band 3. Ostfriesische Landschaftliche Verlags- und Vertriebsgesellschaft, Aurich, S. 339ff.</ref> | Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Peters eine Lehre zum Schriftsetzer, während der er bereits 1923 einer Gewerkschaft beitrat. Ein Jahr später wurde er Mitglied der Sozialistischen Arbeiterjugend und 1926 später der SPD bei. Nach einer Zeit als Wandergeselle besuchte er die Volkshochschule und dann die Arbeiterwirtschaftsschule. Im Zweiten Weltkrieg war er von 1942 bis 1945 Soldat. Nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligte er sich am Wiederaufbau der SPD in Ostfriesland und wurde deren Vorsitzender im [[Landkreis Norden]]. Außerdem gehörte er dem Parteiausschuss im Bezirksverband Weser-Ems an. Peters war zudem von 1949 bis 1972 Mitglied des Deutschen Bundestags. Er gewann dabei stets das Direktmandat im Wahlkreis Aurich-Emden bzw. 1965 und 1969 Emden-Leer, zuletzt mit 50,8 Prozent der Erststimmen.<ref name=":0">Ewen, Carl / Bartelt, Georg (2001): Biographisches Lexikon für Ostfriesland, Band 3. Ostfriesische Landschaftliche Verlags- und Vertriebsgesellschaft, Aurich, S. 339ff.</ref> | ||
Von 1946 bis 1949, von 1956 bis 1964 und von 1972 bis 1976 war Peters Landrat des Kreises Norden. In dieser Eigenschaft wurde er 1972 Vorsitzender des Gründungsausschusses der Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste. Er gehörte zeitweise dem Verfassungsausschuss des niedersächsischen Landkreistages an. Von 1964 bis 1968 war er dann Bürgermeister von Norden. | Von 1946 bis 1949, von 1956 bis 1964 und von 1972 bis 1976 war Peters Landrat des Kreises Norden. In dieser Eigenschaft wurde er 1972 Vorsitzender des Gründungsausschusses der Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste. Er gehörte zeitweise dem Verfassungsausschuss des niedersächsischen Landkreistages an. Von 1964 bis 1968 war er dann Bürgermeister von Norden.<ref name=":0" /> | ||
==Ehrungen== | ==Ehrungen== | ||
1970 wurde Georg Peters mit der Silbernen Ehrennadel der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ([[DGzRS]]) ausgezeichnet und erhielt 1973 den Großen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz). Die Marie-Juchacz-Plakette der [[Arbeiterwohlfahrt]] wurde ihm 1973 verliehen. | 1970 wurde Georg Peters mit der Silbernen Ehrennadel der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ([[DGzRS]]) ausgezeichnet und erhielt 1973 den Großen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz). Die Marie-Juchacz-Plakette der [[Arbeiterwohlfahrt]] wurde ihm 1973 verliehen.<ref name=":0" /> | ||
Nach Peters ist weiterhin die [[Bürgermeister-Peters-Straße]] in [[Vierzig Diemat]] benannt. | Nach Peters ist weiterhin die [[Bürgermeister-Peters-Straße]] in [[Vierzig Diemat]] benannt. | ||