Albert Schöneberg: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Grab Albert Schoeneberg 19102009 01.jpg|mini|Das Grab Schönebergs auf dem [[Neuer Friedhof|Neuen Friedhof]].]] | [[Datei:Grab Albert Schoeneberg 19102009 01.jpg|mini|Das Grab Schönebergs auf dem [[Neuer Friedhof|Neuen Friedhof]].]] | ||
Erstmalig wurde Schöneberg zu Zeiten der Weimarer Republik in das Amt gewählt und bekleidete es von 1929 bis 1937. | Erstmalig wurde Schöneberg zu Zeiten der Weimarer Republik in das Amt gewählt und bekleidete es von 1929 bis 1937. Zu dieser Zeit war er zugleich Vorsitzender des [[Wassersportverein Norden|Norder Wassersportvereins]] und veranlasste, dass der junge Verein seine Boote in den Kellerräumen des ehemaligen [[Norder Hafen|Sieltorhauses]] lagern konnte.<ref>[https://www.wsv-norden.de/ueber-uns.html?file=files/WSV/Downloads/75-Jahre-WSV.pdf&cid=87 75 Jahre Wassersportverein Norden (Festschrift)]</ref> | ||
Nach Kriegsende wurde Schöneberg am 8. Juni 1945 durch die britische Militärregierung zum ersten Nachkriegsbürgermeister bestimmt. Anfang 1946 konstituierte sich dann auf Anweisung der Besatzungsbehörden der erste Nachkriegsstadtrat. Hauptaufgabe des ernannten Stadtrates, der aus politisch nicht belasteten Mitgliedern bestand, war die Umsetzung der von der Militärregierung nach britischem Muster entwickelten neuen Deutschen Gemeindeordnung, die damit verbundene Redemokratisierung der kommunalen Strukturen und die Vorbereitung der ersten Kommunalwahlen. Wichtigstes Ziel der neuen Kommunalordnung war die Abschaffung des nationalsozialistischen Führerprinzips und seine Ersetzung durch das "Prinzip gemeinschaftlicher Verantwortung".<ref name=":0">Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. 1944–1948. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 100f.</ref> Das Amt des Bürgermeisters war ohnehin eher formeller Natur und durch die faktische Kontrolle des gesamten Verwaltungsapparates waren die Befugnisse Schönebergs lange Zeit weiter eingeschränkt. | Nach Kriegsende wurde Schöneberg am 8. Juni 1945 durch die britische Militärregierung zum ersten Nachkriegsbürgermeister bestimmt. Anfang 1946 konstituierte sich dann auf Anweisung der Besatzungsbehörden der erste Nachkriegsstadtrat. Hauptaufgabe des ernannten Stadtrates, der aus politisch nicht belasteten Mitgliedern bestand, war die Umsetzung der von der Militärregierung nach britischem Muster entwickelten neuen Deutschen Gemeindeordnung, die damit verbundene Redemokratisierung der kommunalen Strukturen und die Vorbereitung der ersten Kommunalwahlen. Wichtigstes Ziel der neuen Kommunalordnung war die Abschaffung des nationalsozialistischen Führerprinzips und seine Ersetzung durch das "Prinzip gemeinschaftlicher Verantwortung".<ref name=":0">Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. 1944–1948. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 100f.</ref> Das Amt des Bürgermeisters war ohnehin eher formeller Natur und durch die faktische Kontrolle des gesamten Verwaltungsapparates waren die Befugnisse Schönebergs lange Zeit weiter eingeschränkt. | ||