Stefan (Diskussion | Beiträge)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
K Änderung von Stefan (Diskussion) wurde auf die letzte Version von Ostfriesenlord zurückgesetzt
Markierung: Zurücksetzung
 
Zeile 31: Zeile 31:
26506 Norden
26506 Norden
|} __NOTOC__
|} __NOTOC__
Das '''Hitlerjugend-Heim''' wurde 1937 von den Nationalsozialisten und ihrer NSDAP als Heimstätte für die örtliche Hitlerjugend errichtet. Der Ort wurde deshalb gewählt, da er sich in unmittelbarer Nähe zum [[Jahnplatz]] befand, der regelmäßig für größere Aufmärsche und ''Leibesertüchtigungen'' genutzt wurde.
Das '''Hitlerjugend-Heim''' wurde 1937 von den Nationalsozialisten als Heimstätte für die örtliche Hitlerjugend errichtet. Der Ort wurde deshalb gewählt, da er sich in unmittelbarer Nähe zum [[Jahnplatz]] befand, der regelmäßig für größere Aufmärsche und ''Leibesertüchtigungen'' genutzt wurde.


Vor dem Bau des Heims waren die Jugendorganisationen der HJ in verschiedenen Gebäuden im Stadtgebiet untergebracht, so etwa im [[Jugendheim (Klosterstraße)|Jugendheim]] an der [[Klosterstraße]].<ref>Forster, Hans / Schwickert, Günther (1988): Norden. Eine Kreisstadt unterm Hakenkreuz, Norden, S. 92</ref> Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde es zunächst als Lazarett verwendet, ehe es ab September 1944 als provisorisches Seniorenheim für ausbombte Senioren aus Emden diente.<ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 28</ref> In den letzten Kriegsmonaten waren hier dann nur noch hauptsächlich Angehörige des ''Volkssturms'' untergebracht.<ref>Zeitzeugenbefragung vom 17. Januar 2022</ref>
Vor dem Bau des Heims waren die Jugendorganisationen der HJ in verschiedenen Gebäuden im Stadtgebiet untergebracht, so etwa im [[Jugendheim (Klosterstraße)|Jugendheim]] an der [[Klosterstraße]].<ref>Forster, Hans / Schwickert, Günther (1988): Norden. Eine Kreisstadt unterm Hakenkreuz, Norden, S. 92</ref> Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde es zunächst als Lazarett verwendet, ehe es ab September 1944 als provisorisches Seniorenheim für ausbombte Senioren aus Emden diente.<ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 28</ref> In den letzten Kriegsmonaten waren hier dann nur noch hauptsächlich Angehörige des ''Volkssturms'' untergebracht.<ref>Zeitzeugenbefragung vom 17. Januar 2022</ref>