Deichmühle: Unterschied zwischen den Versionen
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Gegen Ende der 1970er kam es zu rechtlichen Auseinandersetzungen mit der Straßenverkehrsbehörde, die letztlich eine Verbreiterung der Bahnhofstraße durchsetzte und das vordere Grundstück der Windmühle dadurch massiv verkleinerte.<ref name=":0" /> Ein großer Vorhof war für Mühlen üblich und spätestens ab dem 4. Dezember 1834 sogar gesetzlich vorgeschrieben, damit die Pferde vorbeifahrender Kutschen nicht durch den Flügelschlag scheuten. Der Abstand zur Straße musste mindestens 50 Ruthen (altes Längenmaß; 1 Ruthe = 3,89 Meter) betragen.<ref>[http://www.muehlenland-niedersachsen.de/fileadmin/Muehlenland/Downloads/M%C3%BChlst._51-11.pdf ''Ochtersumer Turmholländer 100 Jahre alt''], abgerufen am 18. August 2021</ref> | Gegen Ende der 1970er kam es zu rechtlichen Auseinandersetzungen mit der Straßenverkehrsbehörde, die letztlich eine Verbreiterung der Bahnhofstraße durchsetzte und das vordere Grundstück der Windmühle dadurch massiv verkleinerte.<ref name=":0" /> Ein großer Vorhof war für Mühlen üblich und spätestens ab dem 4. Dezember 1834 sogar gesetzlich vorgeschrieben, damit die Pferde vorbeifahrender Kutschen nicht durch den Flügelschlag scheuten. Der Abstand zur Straße musste mindestens 50 Ruthen (altes Längenmaß; 1 Ruthe = 3,89 Meter) betragen.<ref>[http://www.muehlenland-niedersachsen.de/fileadmin/Muehlenland/Downloads/M%C3%BChlst._51-11.pdf ''Ochtersumer Turmholländer 100 Jahre alt''], abgerufen am 18. August 2021</ref> | ||
Die Mühle erfuhr nachfolgend verschiedene Nutzung und wurde noch bis in die 2010er Jahre als ''Museumsmühle'' genutzt. Eine Sammlung historischer Müllereimaschinen zeigte die technikhistorische Entwicklung im Müllereiwesen. Zudem wurden Exponate zum Thema Müllereitechnik, Saatgutveredelung, Windenergie und Windmotoren ausgestellt. Im Packhaus waren japanische Motorradklassiker der 1960er und 1970er Jahre ausgestellt. | |||
Im Februar 2026 wurde bekannt, dass der im [[Bahnhofstraße 2|Nachbarhaus]] wohnende Polsterer Armin Lietz die altehrwürdige Mühle erworben hatte. So soll die Polsterei in die Räumlichkeiten der Mühle ziehen und das bisherige Ladenlokal an einen Elektriker verpachtet werden.<ref>Ostfriesischer Kurier vom 19. Februar 2026, S. 4</ref> | |||
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