Westermarscher Altes Neuland: Unterschied zwischen den Versionen
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Das ''' | Das '''Alte Westermarscher Neuland''' ist nach den Landverlusten während der [[Erste Dionysiusflut|Sturmfluten im 14. Jahrhundert]] in den Jahren 1546 und 1551 zurückgewonnenes Gebiet (Neuland) in [[Westermarsch I]]. Den ältesten Deich in der Westermarsch, welcher in etwa am [[Langhauser Tief]] verlief, hatte man nach den schweren Sturmfluten im 14. Jahrhundert angelegt. Dieser führte von [[Utlandshörn]], am Langhauser Tief entlang bis an die [[Westgaste]] und stellt damit die nördliche Begrenzung des alten Neulandes dar. Er wird auch ''[[Alter Westermarscher Deich]]'' genannt. | ||
Die zweite Deichlinie, der | Die zweite Deichlinie, der [[Alter Süderdeich|Alte Süderdeich]], wurde zwischen 1546 und 1551 von [[Anna von Oldenburg|Gräfin Anna]], damals vormundschaftliche Regentin Ostfrieslands, vor die inzwischen deichreif gewordenen Anwachsflächen des Alten Neulandes gezogen. 578 Hektar wurden gewonnen. Der alte Süderdeich ist damit die südliche Begrenzung des alten Neulands. | ||
Dreißig Jahre später entstand dann unter Graf [[Edzard II. Cirksena]], dem Sohn Annas, die dritte Deichlinie: Der [[Neuer Süderdeich| | Dreißig Jahre später entstand dann unter Graf [[Edzard II. Cirksena]], dem Sohn Annas, die dritte Deichlinie: Der [[Neuer Süderdeich|Neue Süderdeich]]. Dieser Deich erstreckte sich etwa vom [[Altes Zollhaus|Alten Zollhaus]] am [[Norder Hafen]] aus westwärts bis an den [[Buscherpolder]]. 585 Hektar fruchtbaren Landes wurden neu gewonnen. Diese Ländereien wurden [[Westermarscher Neuland]] genannt. | ||
==Quellenverzeichnis== | ==Quellenverzeichnis== | ||