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==Geschichte==
==Geschichte==
Das Grundstück ist seit vielen Jahrhunderten bebaut und grenzte einst im Norden und Osten an die Ländereien des [[Kloster Marienthal|Klosters Marienthal]] sowie später des [[Gasthaus|Gasthauses]]. Ursprünglich gehörte das hiesige Land zum Kloster, weshalb die Eigentümer auch viele Jahre nach dessen Säkularisation noch Grundsteuern an das Gasthaus als Nachfolgerin des Klosters zu zahlen hatten.<ref name=":0" /> Seit jeher hatten die Eigentümer des Hauses zudem die anliegende [[Klosterstraße]] anteilig (zur Hälfte) zu unterhalten.<ref name=":0" /><ref name=":1" /> Die Unterhaltung der anderen Hälfte des Straßenunterhalts musste von den Nachbarn in [[Am Markt 65|Haus 65]] getragen werden.<ref name=":1">Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 20</ref>
Das Grundstück ist seit vielen Jahrhunderten bebaut und grenzte einst im Norden und Osten an die Ländereien des [[Kloster Marienthal|Klosters Marienthal]] sowie später des [[Gasthaus|Gasthauses]]. Ursprünglich gehörte das hiesige Land zum Kloster, weshalb die Eigentümer auch viele Jahre nach dessen Säkularisation noch Grundsteuern an das Gasthaus als Nachfolgerin des Klosters zu zahlen hatten.<ref name=":0" /> Seit jeher hatten die Eigentümer des Hauses zudem die anliegende [[Klosterstraße]] anteilig (zur Hälfte) zu unterhalten.<ref name=":0" /><ref name=":1" /> Die Unterhaltung der anderen Hälfte des Straßenunterhalts musste von den Nachbarn in [[Am Markt 65|Haus 65]] getragen werden.<ref name=":1">Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 153</ref>


Erste Erwähnung findet das Haus - oder vielmehr ein Vorgängerbau - im Jahre 1645, als hier die Witwe des [[Ratsherr|Ratsherrn]] [[Meinart König]] wohnte und nach ihnen (1663 bis mindestens 1672) der gemeinsame Sohn [[Wilef König]]. Aus ungeklärter Ursache war dieses Haus mit höheren Steuern belastet als die Nachbarhäuser. Mitunter zahlte es gar die höchsten Steuern der fünf Häuser des 5. [[Rott|Rottes]] der [[Norderkluft]].<ref name=":0">Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 152</ref>
Erste Erwähnung findet das Haus - oder vielmehr ein Vorgängerbau - im Jahre 1645, als hier die Witwe des [[Ratsherr|Ratsherrn]] [[Meinart König]] wohnte und nach ihnen (1663 bis mindestens 1672) der gemeinsame Sohn [[Wilef König]]. Aus ungeklärter Ursache war dieses Haus mit höheren Steuern belastet als die Nachbarhäuser. Mitunter zahlte es gar die höchsten Steuern der fünf Häuser des 5. [[Rott|Rottes]] der [[Norderkluft]].<ref name=":0">Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 152</ref>