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==Geschichte==
==Geschichte==
Erste bekannte Besitzer des Hauses waren die 1722 genannten Erben eines ''Monsieur Brauer''.<ref>Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 83</ref>
Erste bekannte Besitzer des Hauses waren die 1722 genannten Erben eines ''Monsieur Brauer''.<ref name=":0">Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 83</ref> Westlich hier von befand sich einst die Pastorei der [[Mennonitengemeinde Norden|Norder Mennonitengemeinde]], von der die [[Mennonitenlohne]] ihren Namen erhalten hat.<ref>Schreiber, Gretje (1999): Norder Häuser; Bewohner Burggraben, Hooge Riege, Mennonitenlohne (VI) in: Ostfriesischer Kurier 24. Dezember 1999, S. 41</ref><ref name=":1">Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 84</ref>


Westlich hier von befand sich einst die Pastorei der [[Mennonitengemeinde Norden|Norder Mennonitengemeinde]], von der die [[Mennonitenlohne]] ihren Namen erhalten hat.<ref>Schreiber, Gretje (1999): Norder Häuser; Bewohner Burggraben, Hooge Riege, Mennonitenlohne (VI) in: Ostfriesischer Kurier 24. Dezember 1999, S. 41</ref>  
Am 25. Februar 1751 verkauften der [[Ratsherr]] [[Gerhard Thodens Thoden]] und seine Frau das Haus an [[Christine Charlotte Juliane von Leewen]], Tochter des [[Johann Diedrich Kettler]], für 1.400 Gulden nebst zweier silberner Leuchter.<ref name=":0" /><ref name=":1" /> Einige Jahre später, am 8. März 1764 wurde das Haus dann von [[Anna Dorothea Fridag]] mit Genehmigung ihres Mannes [[Johann Diedrich Fridag]] an Advokat (Rechtsanwalt) [[Joachim Wolfang von Speulda]] und seine Ehefrau [[Clara Maria von Speulda|Clara Maria von Speulda, geb. Damm]] für 2.000 Gulden verkauft.<ref name=":1" />
 
Nachdem Joachim Wolfgang von Speulda am 3. März 1772 verstarb vermählte sich die Witwe einige Zeit später mit [[Henricus Wolken]], Pastor zu Victorbur (Südbrookmerland), der 1776 nach Norden berufen wurde und 1789 schließlich Kircheninspektor im [[Amt Norden]] und dem Amt Berum wurde. Er starb am 15. Januar 1797. Das Haus blieb im Besitz seiner Familie.<ref name=":1" />
 
Die Familie Wolken bzw. die Erben blieben noch bis mindestens 1835 im Besitz des Hauses. 1859 wurde dann [[Harm Reemts Meyer]] und Consorten, die auch schon das Nachbarhaus [[Am Markt 26]] besaßen, neuer Eigentümer. 1882 wurde das bestehende Gebäude abgebrochen und neu errichtet. Am Giebel befand sich das Wappen der Familie Koch, das einen gespaltenen Schild, im rechten Felde einen halber Adler am Spalt, im linken eine Lilie und darüber einen sechseckigen Stern mit der Jahreszahl 1636 zeigte.<ref name=":1" /> Denkbar ist, dass sich letztgenannte Zahl auf das Baujahr des vormaligen Gebäudes bezog.
 
Zwischen 1898 und 1926 ging das Haus dann in den Besitz des Reedereibesitzers [[Carl Stegmann (1881)|Carl Stegmann]] über.<ref name=":1" /> Noch heute gehört das Haus der Familie Stegmann.


==Galerie==
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