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Die Bewohner des älteren Hauses lassen sich seit 1719 nachweisen, als dort der wohlhabende mennonitische Kaufmann [[Claas Volckers]] wohnte. Am 20. August 1735 wurde das Haus von dem ''Ratsverwandten'' (altes Wort für [[Ratsherr]]) Stavesand erworben. Nach seinem Tode im Jahre 1766 ging das Haus an seinen Sohn [[Berend Hibben Stavesand]]. Nachdem auch dieser im Jahre 1783 verstarb, erbte seine Witwe [[Judith Stavesand]], geborene Garmers den Besitz. Noch zu Lebzeiten Berend Stavesands entstand das bereits zu Beginn erwähnte, zweite Gebäude. 1798 erbten die Kinder der Eheleute Stavesand den gesamten Besitz.
Die Bewohner des älteren Hauses lassen sich seit 1719 nachweisen, als dort der wohlhabende mennonitische Kaufmann [[Claas Volckers]] wohnte. Am 20. August 1735 wurde das Haus von dem ''Ratsverwandten'' (altes Wort für [[Ratsherr]]) Stavesand erworben. Nach seinem Tode im Jahre 1766 ging das Haus an seinen Sohn [[Berend Hibben Stavesand]]. Nachdem auch dieser im Jahre 1783 verstarb, erbte seine Witwe [[Judith Stavesand]], geborene Garmers den Besitz. Noch zu Lebzeiten Berend Stavesands entstand das bereits zu Beginn erwähnte, zweite Gebäude. 1798 erbten die Kinder der Eheleute Stavesand den gesamten Besitz.


Die Erben veräußerten beide Häuser offenbar wenige Zeit später, denn spätestens ab 1810 wohnte der Krämer [[Johan Wilhelm Sauermilch]] in dem älteren Haus, in dem neueren ein Mann namens [[Willem Eilers Fiemann]]. 1848 erwarb der eingangs erwähnte Lübbo F. Beekmann das neuere der beiden Häuser. Das ältere Haus erwarben im selben Jahr der Tabakfabrikant [[Justus Friedrich Steinbömer]] und sein Sohn [[Arend Wilhelm Steinbömer]].
Die Erben veräußerten beide Häuser offenbar wenige Zeit später, denn spätestens ab 1810 wohnte der Krämer [[Johan Wilhelm Sauermilch]] in dem älteren Haus, in dem neueren ein Mann namens [[Willem Eilers Fiemann]]. 1848 erwarb der eingangs erwähnte Lübbo F. Beekmann das neuere der beiden Häuser. Das ältere Haus erwarben im selben Jahr der Tabakfabrikant [[Justus Friedrich Steinbömer (1777)|Justus Friedrich Steinbömer]] und sein Sohn [[Arend Wilhelm Steinbömer (1811)|Arend Wilhelm Steinbömer]].


Ab 1868 gehörte auch das zweite das Gebäude Lübbo F. Beekmann und nach dessen Tod seiner Witwe [[Aline Beekmann]], die hier noch bis mindestens 1898 wohnhaft war. Zu Zeiten der Eheleute Beekmanns wurden beide baufälligen Häuser in der Zeit um 1850 abgerissen und durch einen einzigen Neubau ersetzt.
Ab 1868 gehörte auch das zweite das Gebäude Lübbo F. Beekmann und nach dessen Tod seiner Witwe [[Aline Beekmann]], die hier noch bis mindestens 1898 wohnhaft war. Zu Zeiten der Eheleute Beekmanns wurden beide baufälligen Häuser in der Zeit um 1850 abgerissen und durch einen einzigen Neubau ersetzt.