Die Seite wurde neu angelegt: „{| class="wikitable" style="float:right; margin-left: 10px;" ! colspan="2" | ==Leysiel== |- | colspan="2" |{{#multimaps: | Title = Leysiel | Text = Siel in Ley…“
 
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 40: Zeile 40:


Weil die weiter fortschreitende, natürliche Verlandung der Leybucht mit dem Norder und dem Greetsieler Außentief dazu führte, dass beide Sielstandorte kaum noch Sielmöglichkeiten hatten und fast ausschließlich pumpen mussten, galt es eine Alternative zu finden. Nach Jahren der Planungen und Überlegungen war die heutige Lösung das Ergebnis, womit gleich mehrere Probleme gelöst werden konnten: Das neue Leysiel am tiefen Watt ermöglichte wieder ein freies Sielen, ein neuer Deich schützte die [[Liste der Eindeichungen|neu gewonnen Ländereien]], der Greetsieler Hafen konnte fortan fast unabhängig von der Tide von Fischkuttern und Freizeitkapitänen angelaufen werden und die heutige Leybucht als Teil des niedersächsischen Nationalparks Wattenmeer mit ihrem einzigartigen Salzwiesen-Biotop blieb erhalten.
Weil die weiter fortschreitende, natürliche Verlandung der Leybucht mit dem Norder und dem Greetsieler Außentief dazu führte, dass beide Sielstandorte kaum noch Sielmöglichkeiten hatten und fast ausschließlich pumpen mussten, galt es eine Alternative zu finden. Nach Jahren der Planungen und Überlegungen war die heutige Lösung das Ergebnis, womit gleich mehrere Probleme gelöst werden konnten: Das neue Leysiel am tiefen Watt ermöglichte wieder ein freies Sielen, ein neuer Deich schützte die [[Liste der Eindeichungen|neu gewonnen Ländereien]], der Greetsieler Hafen konnte fortan fast unabhängig von der Tide von Fischkuttern und Freizeitkapitänen angelaufen werden und die heutige Leybucht als Teil des niedersächsischen Nationalparks Wattenmeer mit ihrem einzigartigen Salzwiesen-Biotop blieb erhalten.
Fortan verlor das Leybuchtsiel weitestgehend an seiner wasserbaulichen Bedeutung, doch wird das Wasser von dort auch weiterhin über den [[Störtebekerkanal]] gesielt und von dort schließlich in die Leybucht abgelassen.
==Beschreibung==
Die Seeschleuse ist insgesamt 120 Meter lang und hat eine lichte Durchfahrtsweite von 14 Metern. Dies erlaubt die gleichzeitige Schleusung von bis zu acht Kuttern. Neben den Fischern wird der Greetsieler Hafen auch von Bootsausflüglern angefahren.


==Quellenverzeichnis==
==Quellenverzeichnis==