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1864 existierten noch zwei Brauereien, die nur Bier produzierten, ohne eine eigene Gaststätte zu betreiben. Dazu kamen fünf Gaststätten, die Bier im Nebenerwerb produzierten.<ref name=":0" /> Die Paul'sche Brauerei bekam dann 1882 finanzstarke, regionale Konkurrenz durch die neue, bedeutend größere [[Brauerei Doornkaat]] zu [[Westgaste]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 79</ref>
1864 existierten noch zwei Brauereien, die nur Bier produzierten, ohne eine eigene Gaststätte zu betreiben. Dazu kamen fünf Gaststätten, die Bier im Nebenerwerb produzierten.<ref name=":0" /> Die Paul'sche Brauerei bekam dann 1882 finanzstarke, regionale Konkurrenz durch die neue, bedeutend größere [[Brauerei Doornkaat]] zu [[Westgaste]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 79</ref>


30 Jahre später, 1912, kam [[Georg Beck]] in den Besitz der Paul'schen Brauerei.<ref name=":4" /><ref>Ocken, Ihno (1996): Entstehung und Entwicklung des Sports in der Stadt Norden, Norden, S. 5</ref> Seine Brauerei, die 1934 noch rückwärtig erweitert wurde, bestand noch viele Jahre fort, ehe sie dem geänderten Trinkverhalten und dem großen Wettbewerb erlag.<ref name=":1" /><ref name=":4" /> Das Gebäude wurde daraufhin vom Schriftsteller [[Hansjörg Martin]] erworben, der hier eine Gastronomie und Wohnungen einrichtete und hierzulande vor allem durch den - später verfilmten - Roman [[Kein Schnaps für Tamara|''Kein Schnaps für Tamara'']] bekannt wurde.<ref name=":4" /> Nach ihm wurde das Gebäude umgangssprachlich auch ''Martinshaus'' genannt.
30 Jahre später, 1912, kam [[Georg Beck]] in den Besitz der Paul'schen Brauerei.<ref name=":4" /><ref>Ocken, Ihno (1996): Entstehung und Entwicklung des Sports in der Stadt Norden, Norden, S. 5</ref> Seine Brauerei, die 1934 noch rückwärtig erweitert wurde, bestand noch viele Jahre fort, ehe sie dem geänderten Trinkverhalten und dem großen Wettbewerb erlag.<ref name=":1" /><ref name=":4" /> Das Gebäude wurde daraufhin vom Schriftsteller [[Hansjörg Martin]] erworben, der hier eine Gastronomie (''Charleston;'' später ''Chaco'' oder ''Tschako'') und Wohnungen einrichtete und hierzulande vor allem durch den - später verfilmten - Roman [[Kein Schnaps für Tamara|''Kein Schnaps für Tamara'']] bekannt wurde.<ref name=":4" /> Nach ihm wurde das Gebäude umgangssprachlich auch ''Martinshaus'' genannt. Gegen Ende der 1980er Jahre befand sich hier dann ein chinesisches Restaurant (''Shanghai'').


Bis heute wird das Gebäude zu Gastronomie- und Wohnzwecken genutzt.
Bis heute wird das Gebäude zu Gastronomie- und Wohnzwecken genutzt.