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In einem Gesuch an Gräfin [[Anna von Oldenburg]], damals Herrscherin über Ostfriesland, fordert der Vorstand des Armenverbandes, (auch "Armenvorsteher" genannt) die Erlaubnis, das alte, größtenteils verfallene Brauhaus zum Armenhaus umzubauen. Die Gräfin gab dem Ansinnen statt. Auch die alte Klosterschule konnte als "Gasthausschule" für den Schulbetrieb weitergenutzt werden.
In einem Gesuch an Gräfin [[Anna von Oldenburg]], damals Herrscherin über Ostfriesland, fordert der Vorstand des Armenverbandes, (auch "Armenvorsteher" genannt) die Erlaubnis, das alte, größtenteils verfallene Brauhaus zum Armenhaus umzubauen. Die Gräfin gab dem Ansinnen statt. Auch die alte Klosterschule konnte als "Gasthausschule" für den Schulbetrieb weitergenutzt werden.


Später wurde auf dem ehemaligen Klostergelände ein neues Armenhaus, das sogenannte "Wohlfahrtsheim" sowie eine neue Schule, die [[Zingelschule]], erbaut.
Ab 1579 hielten die reformierten Christen hier mit Erlaubnis von Graf [[Johann Cirksena]], dem Bruder von [[Edzard II. Cirksena]] kurze Zeit ihren Gottesdienst ab, bis sie Ende des Jahres von Edzard vertrieben wurden, da dieser die Reformation strikt ablehnte und zudem eine tiefe Feindschaft mit Johann teilte.
 
Im 18. oder 19. Jahrhundert wurde auf dem ehemaligen Klostergelände ein neues Armenhaus, das sogenannte "Wohlfahrtsheim" sowie eine neue Schule, die [[Zingelschule]], erbaut.


1966 wurde hier ein Altenwohnzentrum der [[Arbeiterwohlfahrt]] eingeweiht. Das Wohlfahrtsheim wurde im Dezember 1975 ebenso wie die Zingelschule abgebrochen. An die einstige Klostergeschichte erinnert heute noch eine Statue der heiligen Maria auf dem Gelände.
1966 wurde hier ein Altenwohnzentrum der [[Arbeiterwohlfahrt]] eingeweiht. Das Wohlfahrtsheim wurde im Dezember 1975 ebenso wie die Zingelschule abgebrochen. An die einstige Klostergeschichte erinnert heute noch eine Statue der heiligen Maria auf dem Gelände.
==Besitztümer==
Neben dem unmittelbarem Klostergelände gelangte das Gasthaus in den umfangreichen Besitz zahlreicher Ländereien des Klosters, die bis dahin zu dessen Unterhalt und der Armenpflege dienten. Diese Ländereien wurden bis dahin "Kirchenland" und fortan "Armenland" genannt. Unter anderem gehörten die Höfe in [[Osterloog]] und [[Westerloog]] sowie der [[Hof Armenplatz|Armenplaats]] zum Besitz des Gasthauses.
Neben landwirtschaftlichen Besitztümern war das Gasthaus auch lange Zeit Eigentümer des [[Jüdischer Friedhof|jüdischen Friedhofs]].


==Quellenverzeichnis==
==Quellenverzeichnis==