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Der '''Hof Ülkebült''' war ein kleiner Hof auf einer Warft (künstliche Erderhöhung zum Schutz vor Sturmfluten) in [[Westermarsch II]]. Erstmalig erwähnt wird der Hof in 1737 als "Ülkebülte", was soviel wie "Iltisbau" bedeutet.
Der '''Hof Ülkebült''' war ein kleiner Hof auf einer Warft (künstliche Erderhöhung zum Schutz vor Sturmfluten) in [[Westermarsch II]].


Bereits vor 1750 wird das Land des Ülkebülter Hofes zerstückelt. Einige Ländereien um diesen Herd waren adelig frei, das heißt, deren Besitzer mussten zwar bei Freuden- und Trauerfällen am Hofe in Aurich erscheinen, waren aber ansonsten von Abgaben weitestgehend befreit.<ref>Schreiber, Gretje, Höfe in der Westermarsch, in: Heim und Herd vom 18. September 2010, Beilage Ostfriesischer Kurier Nr. 10, S. 39</ref>
Erstmalig erwähnt wird der Hof in 1737 als "Ülkebülte", was soviel wie "Iltisbau" bedeutet. Bereits vor 1750 wird das Land des Ülkebülter Hofes zerstückelt. Einige Ländereien um diesen Herd waren adelig frei, das heißt, deren Besitzer mussten zwar bei Freuden- und Trauerfällen am Hofe in Aurich erscheinen, waren aber ansonsten von Abgaben weitestgehend befreit.<ref>Schreiber, Gretje, Höfe in der Westermarsch, in: Heim und Herd vom 18. September 2010, Beilage Ostfriesischer Kurier Nr. 10, S. 39</ref>


1838 brennt der Hof ab. Zu diesem Zeitpunklt war er offenbar im Besitz der Norder [[Mennonitengemeinde]] war.<ref>StAA, Rep. 37, Nr. 1007</ref> Seitdem steht hier ein reguläres Wohnhaus, welches sich im Privatbesitz befindet.
1838 brennt der Hof ab. Zu diesem Zeitpunklt war er offenbar im Besitz der Norder [[Mennonitengemeinde]] war.<ref>StAA, Rep. 37, Nr. 1007</ref> Seitdem steht hier ein reguläres Wohnhaus, welches sich im Privatbesitz befindet.