Schokoladenmanufaktur Heddinga: Unterschied zwischen den Versionen
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Laut einer Aufstellung aus dem Jahr 1881 über die Arbeitszeiten der zeitweise rund 100 Beschäftigten ergibt sich ein nach heutigen Maßstäben unglaubliches Bild. So betrug die Arbeitszeit für Beschäftigte über 16 Jahren wochentags von 06:00 - 12:00 Uhr und nach einer einstündigen Mittagspause von 13:00 - 19:00 Uhr. Beschäftigte im Alter von 14 bis 16 Jahren erhielten vormittags und nachmittags je eine weitere halbe Stunde Pause. Erkennbar wird neben der hohen Arbeitszeit von bis zu 12 Stunden auch, dass Kinderarbeit im Unternehmen nicht unüblich war.<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 45</ref> Auch abseits der Schokoladenmanufaktur war dies damals jedoch eher die Regel als die Ausnahme. | Laut einer Aufstellung aus dem Jahr 1881 über die Arbeitszeiten der zeitweise rund 100 Beschäftigten ergibt sich ein nach heutigen Maßstäben unglaubliches Bild. So betrug die Arbeitszeit für Beschäftigte über 16 Jahren wochentags von 06:00 - 12:00 Uhr und nach einer einstündigen Mittagspause von 13:00 - 19:00 Uhr. Beschäftigte im Alter von 14 bis 16 Jahren erhielten vormittags und nachmittags je eine weitere halbe Stunde Pause. Erkennbar wird neben der hohen Arbeitszeit von bis zu 12 Stunden auch, dass Kinderarbeit im Unternehmen nicht unüblich war.<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 45</ref> Auch abseits der Schokoladenmanufaktur war dies damals jedoch eher die Regel als die Ausnahme. | ||
Der langjährige Konditorwerkmeister [[Albrecht Barth]] und seine Frau [[Swantje Coordes]] eröffneten gegen Ende des 19. Jahrhunderts das erste Café Nordens in der [[Erste Schwester|Ersten Schwester]].<ref>Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 56</ref> | |||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||