Haus van Stipriaan: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Das '''Haus van Stipriaan''' am [[Neuer Weg|Neuen Weg]] 72 wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut, wobei der erste nachweisbare Umbau auf das Jahr 1919 datiert werden kann.<ref name=":0">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 36</ref>
Das '''Haus van Stipriaan''' am [[Neuer Weg|Neuen Weg]] 72 wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut, wobei der erste nachweisbare Umbau auf das Jahr 1919 datiert werden kann.<ref name=":0">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 36</ref>


Im Mai 1930 kam es zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand, bei dem der ursprüngliche Giebel verlorenging und neu aufgebaut werden musste. Das dahinter liegende Dach wurde als Mansarddach wieder aufgerichtet.<ref name=":1">Sparkasse Aurich-Norden (2002): Neuer Weg in Norden (Werbeflyer)</ref> Zu dieser Zeit war hier der Kaufmann [[Arnold van Stipriaan]] ansässig.<ref>Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv, Nr. 0271328)</ref> Zuvor befand sich hier offenbar die ''Gewerbebank Norden''.
Im Mai 1930 kam es hier zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand, bei dem der ursprüngliche Giebel verlorenging und neu aufgebaut werden musste. Das dahinter liegende Dach wurde als Mansarddach wieder aufgerichtet.<ref name=":1">Sparkasse Aurich-Norden (2002): Neuer Weg in Norden (Werbeflyer)</ref> Zu dieser Zeit war hier der Kaufmann [[Arnold van Stipriaan]] ansässig.<ref>Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv, Nr. 0271328)</ref> Zuvor befand sich hier offenbar die ''Gewerbebank Norden''.
 
 
Seit spätestens 1930 war hier die ''Gewerbebank'' ansässig.  Dies war nötig, denn dieser Giebel ging bei einem Brand im Mai 1930 verloren.<ref>Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv, Nr. 1101373)</ref>


1938 wurde das Gebäude von [[Heike Hinrichs]] erworben. Gemeinsam mit dem [[Neuer Weg 73|Neuen Weg 73]] befand sich hier bis 1969 das ''Bettenhaus van Stipriaan'', bis 1978 ein Schreibwarengeschäft mit einer Lottostelle.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 172</ref> Später dann das Bekleidungsgeschäft der ''Gebrüder Hinrichs''. Im Jahre 2000 wurde die Fassade grundlegend renoviert, nachdem es von der [[Sparkasse Aurich-Norden]] erworben worden war.<ref name=":0" /><ref name=":1" />
1938 wurde das Gebäude von [[Heike Hinrichs]] erworben. Gemeinsam mit dem [[Neuer Weg 73|Neuen Weg 73]] befand sich hier bis 1969 das ''Bettenhaus van Stipriaan'', bis 1978 ein Schreibwarengeschäft mit einer Lottostelle.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 172</ref> Später dann das Bekleidungsgeschäft der ''Gebrüder Hinrichs''. Im Jahre 2000 wurde die Fassade grundlegend renoviert, nachdem es von der [[Sparkasse Aurich-Norden]] erworben worden war.<ref name=":0" /><ref name=":1" />

Version vom 13. September 2022, 10:09 Uhr

Haus van Stipriaan

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Basisdaten
Entstehungszeit um 1825
Erbauer unbekannt
Bauweise verputzter Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Neuer Weg 72

26506 Norden

Das Haus van Stipriaan am Neuen Weg 72 wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut, wobei der erste nachweisbare Umbau auf das Jahr 1919 datiert werden kann.[1]

Im Mai 1930 kam es hier zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand, bei dem der ursprüngliche Giebel verlorenging und neu aufgebaut werden musste. Das dahinter liegende Dach wurde als Mansarddach wieder aufgerichtet.[2] Zu dieser Zeit war hier der Kaufmann Arnold van Stipriaan ansässig.[3] Zuvor befand sich hier offenbar die Gewerbebank Norden.

1938 wurde das Gebäude von Heike Hinrichs erworben. Gemeinsam mit dem Neuen Weg 73 befand sich hier bis 1969 das Bettenhaus van Stipriaan, bis 1978 ein Schreibwarengeschäft mit einer Lottostelle.[4] Später dann das Bekleidungsgeschäft der Gebrüder Hinrichs. Im Jahre 2000 wurde die Fassade grundlegend renoviert, nachdem es von der Sparkasse Aurich-Norden erworben worden war.[1][2]

Galerie

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 36
  2. 2,0 2,1 Sparkasse Aurich-Norden (2002): Neuer Weg in Norden (Werbeflyer)
  3. Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv, Nr. 0271328)
  4. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 172

Siehe auch