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|Entstehungszeit=1831
|Entstehungszeit=1831 (vor 1722)
|Erbauer=[[Heere Heeren]]
|Erbauer=[[Heere Heeren|Heere H. Heeren]]
|Bauweise=(verputzter) Ziegelsteinbau
|Bauweise=(verputzter) Ziegelsteinbau
|Erhaltungszustand=erhalten
|Erhaltungszustand=erhalten
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__TOC__
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==Geschichte==
==Geschichte==
Die Gaststätte wurde 1831 von [[Heere Heeren]] als solche gebaut und betrieben.<ref name=":0">Wirteverein für Stadt und Landkreis Norden (1973): Chronik. 70 Jahre Wirteverein für Stadt und Landkreis Norden, Norden, S. 78</ref><ref name=":1">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 178</ref> 1867 wurde sie von [[Anton Peters van Esland]] und 1879 schließlich von dem Gastwirt Lottmann übernommen.<ref name=":0" /> 1903 ging sie in den Besitz der Familie Bengen über, woraus sich der Alternativname erklärt.<ref name=":1" />
Die Gaststätte wurde 1831 von [[Heere Heeren]] als solche gebaut und betrieben.<ref name=":0">Wirteverein für Stadt und Landkreis Norden (1973): Chronik. 70 Jahre Wirteverein für Stadt und Landkreis Norden, Norden, S. 78</ref><ref name=":1">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 178</ref> 1867 wurde sie von [[Anton Peters van Esland]] und 1879 schließlich von dem Gastwirt Lottmann übernommen.<ref name=":0" /> 1903 ging sie in den Besitz der Familie Bengen über, woraus sich der Alternativname erklärt.<ref name=":1" /> Vor der Gaststätte befand sich hier wahrscheinlich ein normales Wohnhaus, das erstmals 1719 erwähnt wurde.<ref>Schreiber, Gretje (1994): Die Bewohner der Brück- und Dammstraße</ref>


Von Anfang an gehörten auch Stallungen zu der Gastwirtschaft, in der die einkehrenden Besucher, insbesondere die Bauern aus [[Süderneuland]], ihre Pferde unterstellen konnten. Ebenso beliebt war der Gasthof bei den Torfschiffern der [[Norder Fehngesellschaft]], die wenige Häuser weiter nach Osten ihren [[Kompaniehaus|Hauptsitz]] hatte.<ref name=":0" /><ref name=":1" /> Vielfach kehrten auch Gottesdienstbesucher hier ein, nachdem sie sonntags den [[Reformierte Gemeinde Lütetsburg-Norden|reformierten Gottesdienst]] in der [[Bargeburer Kirche]] besucht hatten.<ref name=":1" />
Von Anfang an gehörten auch Stallungen zu der Gastwirtschaft, in der die einkehrenden Besucher, insbesondere die Bauern aus [[Süderneuland]], ihre Pferde unterstellen konnten. Ebenso beliebt war der Gasthof bei den Torfschiffern der [[Norder Fehngesellschaft]], die wenige Häuser weiter nach Osten ihren [[Kompaniehaus|Hauptsitz]] hatte.<ref name=":0" /><ref name=":1" /> Vielfach kehrten auch Gottesdienstbesucher hier ein, nachdem sie sonntags den [[Reformierte Gemeinde Lütetsburg-Norden|reformierten Gottesdienst]] in der [[Bargeburer Kirche]] besucht hatten.<ref name=":1" />
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In der Zeit vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde im Gasthof heimlich Schnaps gebrannt, wovon bald auch die örtliche [[Polizei Norden|Polizei]] erfuhr. Ein Polizeibeamter meldete sich daraufhin bei einem Nachbarn an, um die Geschehnisse von dort zu beobachten. Der Nachbar gab dem Wirt jedoch darüber Bescheid und gestand dies später auch der Polizei.<ref>Canzler, Gerhard (1994): Norden. Museen im Alten Rathaus, Norden, S. 154f.</ref>
In der Zeit vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde im Gasthof heimlich Schnaps gebrannt, wovon bald auch die örtliche [[Polizei Norden|Polizei]] erfuhr. Ein Polizeibeamter meldete sich daraufhin bei einem Nachbarn an, um die Geschehnisse von dort zu beobachten. Der Nachbar gab dem Wirt jedoch darüber Bescheid und gestand dies später auch der Polizei.<ref>Canzler, Gerhard (1994): Norden. Museen im Alten Rathaus, Norden, S. 154f.</ref>


In der Zeit um 1812 hatte der Gasthof die [[Hausnummerierung|alte Hausnummer]] 140.<ref>Cremer, Ufke (1938): Die Hausnummern Nordens im Jahre 1812, Norden, S. 1</ref>
In der Zeit um 1812 hatte der Gasthof die [[Hausnummerierung|alte Hausnummer]] 140.<ref>Cremer, Ufke (1938): Die Hausnummern Nordens im Jahre 1812, Norden, S. 1</ref> Später dann die 158.


==Galerie==
==Galerie==