Dammstraße: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Datei:Neuer Weg Ecke Dammstraße Brand Gemälde van Lengen 1820.jpg|Brand eines Gebäudes am [[Neuer Weg|Neuen Weg]], Ecke Dammstraße im Jahre 1820. Gemälde des [[Hinrich Adolf von Lengen]].
Datei:Neuer Weg Ecke Dammstraße Brand Gemälde van Lengen 1820.jpg|Brand eines Gebäudes am [[Neuer Weg|Neuen Weg]], Ecke Dammstraße im Jahre 1820. Gemälde des [[Hinrich Adolf von Lengen]].
Datei:Dammstraße altes Haus unbekanntes Datum (1101406) MZ.jpg|Ein altes Haus an der Dammstraße auf einer undatierten Aufnahme.
Datei:Dammstraße altes Haus unbekanntes Datum (1101406) MZ.jpg|Ein altes Haus an der Dammstraße auf einer undatierten Aufnahme. Vermutlich 1970er Jahre.
Datei:Dammstraße Brauerei Beck um 1950 01.jpg|Die Dammstraße in der Zeit um 1950, links die [[Brauerei Beck]].
Datei:Dammstraße Brauerei Beck um 1950 01.jpg|Die Dammstraße in der Zeit um 1950, links die [[Brauerei Beck]].
Datei:Südseite der Dammstraße 11 06 1978 (0267504) MZ.jpg|Aufnahme vom 11. Juni 1978.
Datei:Südseite der Dammstraße 11 06 1978 (0267504) MZ.jpg|Aufnahme vom 11. Juni 1978.

Version vom 28. August 2022, 12:27 Uhr

Dammstraße

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Norden
Erschließungsjahr um 1583
Namensgebung vor 1776
Historische Namen unbekannt

Die Dammstraße ist eine Gemeindestraße in Norden. Sie grenzt südwestlich an die Heringstraße bzw. Am Hafen und nordöstlich an die Brückstraße bzw. den Neuen Weg.

Geschichte

Herkunft des Namens

Vermutlich bezieht sich der Straßenname auf die Sieltore im Norder Tief, die als (Stau-)Damm im weiteren Sinne zu verstehen sind. Eine weitere, ebenfalls denkbare Alternative ist ein Bezug auf den ehemaligen Süderdeich, der hier in unmittelbarer Nähe verlief und ebenfalls mit einem Damm vergleichbar ist. Denkbar ist jedoch auch eine Benennung nach Hajo Laurenz Damm. Der Straßenname taucht dabei erstmals auf einer Karte aus dem Jahr 1776 auf.[1]

Möglicherweise verweist der Name jedoch auch auf einen Deich, der hier angelegt wurde, als das Norder Tief um 1583 weiter gen Süden gegraben werden. Bis dahin verlief dieses weiter nördlich, in etwa über das ehemalige Doornkaatgelände und bis etwa in Höhe Steenbalgen.

Entwicklung

Die Straße wurde nach dem Bau des Süderdeichs, der 1583 von Graf Edzard II. gebaut wurde, angelegt. Die Bewohnerschaft bestand vorwiegend aus Bürgern der Mittelschicht (genannt: mittelmäßige Bürger und einfachen Handwerkern. Aber auch Kaufleute und Tagelöhner waren hier wohnhaft. Durch die Lage am Galgentief hatten die Bewohner einen günstigen Ausgangspunkt für ihre Gewerbe. Auch die Dammstraße besaß ihre Brücke, die Klene Brücke genannt wurde. Sie führte über die Helle, die an der Dammstraße in das Norder Tief mündete.[2]

Gebäude und Plätze

Heute befinden sich hier noch kaum reine Wohnhäuser. Die wenigen Wohnungen konzentrieren sich hauptsächlich auf ein Mehrfamilienobjekt, das sich über einem Sonderpostenmarkt befindet. Hier (Hausnummer 1) befand sich früher die Gaststätte Stürenburg, die für diesen Bau abgerissen wurde. Gegenüberliegend befindet sich, an der Ecke zur Heringstraße, die ehemalige Brauerei Beck, in der sich heute ein griechisches, ehemals chinesisches, Restaurant befindet.

In den 1980er Jahren wurde die Nummerierung durch die Abriss- und Neubauarbeiten geändert. Während früher die Dammstraße 1 der heutige Neue Weg 61 B war, ist die Dammstraße 1 heute der Neubau auf dem Grundstück des alten Gasthofs Stürenburg. Letzterer trug bis dahin die Nummer 5.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 4
  2. Schreiber, Gretje (1996): Norder Häuser (I), Die Bewohner der Brück- und Dammstraße, in: Ostfriesischer Kurier vom 26./27. Oktober 1996, Nr. 251

Siehe auch