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|[[Datei:Gartenstraße Gräfin-Theda-Schule 1913 01.jpg|zentriert|380x355px|Aufnahme des Schulgebäudes von 1913.]]
|[[Datei:Osterstraße Neuer Weg 1 Spykerboor um 1955 01.jpg|zentriert|380x380px|Aufnahme aus der Zeit um 1955.]]
|Die '''[[Gräfin-Theda-Schule]]''' war von 1912 bis 1927 eine ausschließlich Mädchen vorbehaltene [[Höhere Töchterschule]] und anschließend bis zum Neubau des [[Schulzentrum Ekel|Schulzentrums Ekel]] eine Mittel- bzw. Realschule ohne Geschlechtertrennung. 1980 wurde der eigentliche Schulbetrieb verlagert und das Gebäude nur noch als Außenstelle für das unter Raumnot leidende [[Ulrichsgymnasium]] genutzt.
|Der '''[[Spykerboor]]''' (auch: ''De Spiekerboor'') wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts im Stile des Neoklassizismus errichtet. Zuvor befand sich hier ein kleines Giebelhaus aus dem Jahr 1744, das im Volksmund auch ''(Großer) Spykerboor'' genannt wurde, da sich an der Frontseite die Abbildung eines Handbohrers befand.
Die Gründung der Gräfin-Theda-Schule geht zurück auf die Überlegung zur Einrichtung einer Schule für höhere Mädchenbildung. Das [[Ulrichsgymnasium]] war seinerzeit nur Jungen vorbehalten, Mädchen war es daher unmöglich, einen gleichgelagerten Schulabschluss zu erlangen. So gründeten Norder Bürger bereits im Jahre 1850 eine [[Höhere Töchterschule]] in der [[Neuweger Schule]].
1880 erwarb der aus dem Rheiderland stammende Ulfert Groenefeld den ''Spykerboor'' und gründete hier zunächst eine Getreide-, später eine Wein- und Spirituosenhandlung, die er nach sich selbst ''U. Groenefeld'' benannte. Die Dachgauben mit Flaschenzug erinnern noch heute daran, dass der Großteil der Waren auf dem Dachboden gelagert wurden. Das Unternehmen trug als Markenzeichen einen Handbohrer und die drei goldenen Sporenräder aus dem Stadtwappen.
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*Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden in und um Norden eine Vielzahl an [[Liste der Bunker|Bunkern]] angelegt, die teils zur Verteidigung, teils zum Zivilschutz angelegt wurden.
*Das [[Ulrichsgymnasium]] ging aus einer Lateinschule im [[Altes Rathaus|Alten Rathaus]] hervor.
*Im Zuge der Eingemeindung der (meisten) heutigen Norder Stadtteile im Zuge der niedersächsischen Gebietsreform im Jahre 1972 mussten eine Vielzahl an [[Liste der Straßen in Norden|Straßen]] umbenannt werden, da diese ansonsten doppelt vorhanden gewesen wären.
*Viele Straßennamen wurden unmittelbar nach dem [[Zweiter Weltkrieg]] umbenannt, so etwa die [[Adolf-Hitler-Straße]], die [[Straße der SA]], die [[Hindenburgstraße]] und die [[Horst-Wessel-Straße]].
*Neben dem [[Kloster Marienthal]] gab es noch das ausschließlich von Mönchen bewohnte [[Kloster Norden]]. Beide Klöster hatten über Jahrhunderte eine überregionale Bedeutung.
*Der [[Marktplatz|Norder Marktplatz]] ist einer der größten baumbestandenen Marktplätze Europas und war im Mittelalter der bedeutendste ostfriesische Handelsplatz. Insbesondere Vieh wurde gehandelt.
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Version vom 31. August 2022, 07:29 Uhr

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(Zitat aus Der Herr der Ringe)

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Heimatforschung Ostfriesland hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein möglichst umfangreiches Wissen über die Geschichte Ostfrieslands und seiner zahlreichen Ortschaften zu sammeln. Seit der Gründung konnten mehrere tausend Artikel, Fotografien, Bildnisse und Dokumente von und über die Geschichte Ostfrieslands zusammengetragen werden. Eine Übersicht über alle bislang erstellten Artikel von Norder Stadtgeschichte finden Sie hier. Mehr über die Gründung von Heimatforschung Ostfriesland und das Projekt an sich erfahren Sie auf dieser Seite.

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Artikel der Woche

Aufnahme aus der Zeit um 1955.
Aufnahme aus der Zeit um 1955.
Der Spykerboor (auch: De Spiekerboor) wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts im Stile des Neoklassizismus errichtet. Zuvor befand sich hier ein kleines Giebelhaus aus dem Jahr 1744, das im Volksmund auch (Großer) Spykerboor genannt wurde, da sich an der Frontseite die Abbildung eines Handbohrers befand.

1880 erwarb der aus dem Rheiderland stammende Ulfert Groenefeld den Spykerboor und gründete hier zunächst eine Getreide-, später eine Wein- und Spirituosenhandlung, die er nach sich selbst U. Groenefeld benannte. Die Dachgauben mit Flaschenzug erinnern noch heute daran, dass der Großteil der Waren auf dem Dachboden gelagert wurden. Das Unternehmen trug als Markenzeichen einen Handbohrer und die drei goldenen Sporenräder aus dem Stadtwappen.

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Person des Monats

Jan ten Doornkaat Koolman III. war Mitinhaber und Geschäftsführer der Firma Doornkaat sowie Diakon der Norder Mennonitengemeinde. Weiterhin war er von 1886 bis 1912 erster Hauptmann der Norder Feuerwehr sowie von 1883 bis 1896 Bürgervorsteher.

Neben seinem Engagement im Feuerlöschwesen setzte er sich in herausragendem Maße für das Gemeinwohl ein, weshalb ihm der Ehrentitel Kommerzienrat verliehen wurde. So erbaute er auch 1894 - anlässlich einer Gewerbeschau - einen Pavillon auf dem Blücherplatz, den er später der Stadt stiftete und setzte sich für die Förderung der Landwirtschaftlichen Winterschule ein.

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