Im Spiet 28: Unterschied zwischen den Versionen
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Das Haus '''Im Spiet 28''' wurde von der Deutschen Reichspost als Verwaltungs- oder Betriebsgebäude für die hier am heutigen [[Funkweg]] errichtete Empfangsstelle von [[Norddeich Radio]] erbaut. Seit 1931 wird das Gebäude als Mehrparteienhaus genutzt | Das Haus '''Im Spiet 28''' wurde von der Deutschen Reichspost als Verwaltungs- oder Betriebsgebäude für die hier am heutigen [[Funkweg]] errichtete Empfangsstelle von [[Norddeich Radio]] erbaut. Seit 1931 wird das Gebäude als Mehrparteienhaus genutzt. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Da Sender und Empfänger sich durch die größere Leistung zunehmend gegenseitig störten, wurde es erforderlich, eine neue Empfangsstelle für die an der damals noch an der [[Deichstraße]] (heute [[Nordsee-Camp Norddeich]]) ansässige Küstenfunkstelle zu errichten. Einen geeigneten Standort fand man am heutigen [[Funkweg]] in [[Westgaste]] - damals noch unbebaute Stadtrandlage. 1925 brachte ein kräftiger Herbststurm drei im Aufbau befindliche Antennentürme zum Einsturz, so dass die Inbetriebnahme weiterer geplanter Sender verzögert wurde. Ende der 1920er Jahre entdeckte man dann das vorteilhafte Ausbreitungsverhalten von Kurzwellen für den internationalen Funkverkehr, so dass 1929 ein 10 kW starker Kurzwellensender an der Heimatstation nebst Empfängern in Westgaste eingebaut wurden. Doch auch diese neue Anlage wurde bald von den immer zahlreicher werdenden Elektromotoren in der Stadt gestört, sodass 1931 erneut ein Umzug stattfand - diesmal so weit abwärts von Siedlungen, wie es eben ging: Nach [[Utlandshörn]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 321</ref> | Da Sender und Empfänger sich durch die größere Leistung zunehmend gegenseitig störten, wurde es erforderlich, eine neue Empfangsstelle für die an der damals noch an der [[Deichstraße]] (heute [[Nordsee-Camp Norddeich|''Nordsee-Camp Norddeich'']]) ansässige Küstenfunkstelle zu errichten. Einen geeigneten Standort fand man am heutigen [[Funkweg]] in [[Westgaste]] - damals noch unbebaute Stadtrandlage.<ref name=":0" /> | ||
1925 brachte ein kräftiger Herbststurm drei im Aufbau befindliche Antennentürme zum Einsturz, so dass die Inbetriebnahme weiterer geplanter Sender verzögert wurde. Ende der 1920er Jahre entdeckte man dann das vorteilhafte Ausbreitungsverhalten von Kurzwellen für den internationalen Funkverkehr, so dass 1929 ein 10 kW starker Kurzwellensender an der Heimatstation nebst Empfängern in Westgaste eingebaut wurden. Doch auch diese neue Anlage wurde bald von den immer zahlreicher werdenden Elektromotoren in der Stadt gestört, sodass 1931 erneut ein Umzug stattfand - diesmal so weit abwärts von Siedlungen, wie es eben ging: Nach [[Utlandshörn]].<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 321</ref> | |||
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