Lagerkirche Tidofeld: Unterschied zwischen den Versionen
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==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
* siehe auch: [[Vertriebenenlager Tidofeld|Geschichte des Vertriebenenlagers Tidofeld]] | |||
Nachdem die ehemalige Wehrmachtskaserne in ein [[Vertriebenenlager Tidofeld|Vertriebenenlager]] umgebaut wurde, kam bei den Bewohnern schon bald der Wunsch nach einer eigenen Kirche auf. Zwar befand sich die [[Bargeburer Kirche]] in relativer Nähe, doch waren die meisten Bewohner Anhänger der evangelisch-lutherischen Ausrichtung. So kam es, dass schon 1946 ein leerstehender Raum in der Baracke 2, der nordwestlichen Baracke in unmittelbarer Lage an der [[Heerstraße]], für Gottesdienste benutzt wurde. Die Räumlichkeiten und die laufenden Kosten wurden unter den Bewohnern solidarisch geteilt und die drei im Lager vertretenen Konfessionen (evangelisch-lutherisch, evangelisch-baptistisch und römisch-katholisch) hielten ihre Gottesdienste abwechselnd ab.<ref name=":3">Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 45f.</ref><ref name=":4">[https://gnadenkirche-tidofeld.org/geschichte Geschichte der Gnadenkirche Tidofeld], abgerufen am 30. Juli 2021</ref> | Nachdem die ehemalige Wehrmachtskaserne in ein [[Vertriebenenlager Tidofeld|Vertriebenenlager]] umgebaut wurde, kam bei den Bewohnern schon bald der Wunsch nach einer eigenen Kirche auf. Zwar befand sich die [[Bargeburer Kirche]] in relativer Nähe, doch waren die meisten Bewohner Anhänger der evangelisch-lutherischen Ausrichtung. So kam es, dass schon 1946 ein leerstehender Raum in der Baracke 2, der nordwestlichen Baracke in unmittelbarer Lage an der [[Heerstraße]], für Gottesdienste benutzt wurde. Die Räumlichkeiten und die laufenden Kosten wurden unter den Bewohnern solidarisch geteilt und die drei im Lager vertretenen Konfessionen (evangelisch-lutherisch, evangelisch-baptistisch und römisch-katholisch) hielten ihre Gottesdienste abwechselnd ab.<ref name=":3">Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 45f.</ref><ref name=":4">[https://gnadenkirche-tidofeld.org/geschichte Geschichte der Gnadenkirche Tidofeld], abgerufen am 30. Juli 2021</ref> | ||