Süderneuland I: Unterschied zwischen den Versionen
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== Geografie == | == Geografie == | ||
Süderneuland I befindet südlich des Stadtkerns. Die Bodenbeschaffenheit des Ortes ist divers. Im Westen und Süden herrscht der Typus Kleimarsch vor, im Norden und Osten größtenteils Gley-Podsol mit Plaggenauflage, im Südosten Plaggenesch (unterlagert von Podsol-Gley) bzw. Gley Podsol und im Zentrum Podsol-Gley zu finden. | |||
Im Norden grenzt Süderneuland I an [[Norden (Stadtteil) | Norden]], im Westen an [[Westermarsch I]] und teilweise [[Neuwesteel]], im Osten an [[Süderneuland II]] und im Süden ebenfalls an Neuwesteel die Nachbargemeinde Osteel. | |||
==Gliederung== | |||
Süderneuland I unterteilt sich in [[Addinggaste]], [[Addinggaster Grashaus]], [[Altenbürgerlande]], [[Buschhaus]], [[Deichmühle]], [[Kartoffeldeich]], [[Kiebitznest]] und [[Wurzeldeich]]. Der Zusammenschluss dieser Orte bzw. Höfe zu einer Gemeinde bzw. Bauernschaft erklärt die Grenzen des Ortes. | |||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
===Mittelalter=== | ===Mittelalter=== | ||
Im Wesentlichen beginnt die (bekannte) Geschichte von Süderneuland im Jahr 1556. Die [[Leybucht]] erreichte durch mehrere verheerende Sturmfluten im 14. Jahrhundert ihre größte Ausdehnung und Norden bekam eine direkte Verbindung zur Nordsee. Ein [[Norder Hafen|stattlicher Seehafen]] bescherte der Stadt fortan über Jahrhunderte eine wirtschaftliche Blüte. Die Leybucht reichte bis Mitte des 16. Jahrhunderts an den südlichen Stadtkern, wovon heute nur noch das [[Norder Tief]] als Überbleibsel zu erkennen ist. Süderneuland war bis zum Abschluss der Eindeichung im Jahr 1556 noch weitestgehend überflutet und sollte sodann dem Meer entrissen, kultiviert und besiedelt werden. Die Landrückgewinnung wurde im 17. Jahrhundert mit der Fertigstellung des [[Fridericussiel|Fridericussiels]] abgeschlossen. | Im Wesentlichen beginnt die (bekannte) Geschichte von Süderneuland im Jahr 1556. Die [[Leybucht]] erreichte durch mehrere verheerende Sturmfluten im 14. Jahrhundert ihre größte Ausdehnung und Norden bekam eine direkte Verbindung zur Nordsee. Ein [[Norder Hafen|stattlicher Seehafen]] bescherte der Stadt fortan über Jahrhunderte eine wirtschaftliche Blüte. Die Leybucht reichte bis Mitte des 16. Jahrhunderts an den südlichen Stadtkern, wovon heute nur noch das [[Norder Tief]] als Überbleibsel zu erkennen ist. Süderneuland war bis zum Abschluss der Eindeichung im Jahr 1556 noch weitestgehend überflutet und sollte sodann dem Meer entrissen, kultiviert und besiedelt werden. Die Landrückgewinnung wurde im 17. Jahrhundert mit der Fertigstellung des [[Fridericussiel|Fridericussiels]] abgeschlossen. | ||