EDEKA Anton Götz: Unterschied zwischen den Versionen
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Auch sein Sohn und Nachfolger [[Anton Edzard Götz]] baute das Geschäft mit seiner Frau [[Foline Götz|Foline Götz, geb. Folkers]] weiter aus. Sie errichteten eine dritte Filiale und erweiterten das Hauptgeschäft 1959 nach einem großen Umbau auf 70 m² Verkaufsfläche mit offenen Auslagen sowie Vollsicht- und Kühlvitrinen.<ref name=":1" /><ref name=":3">Werbeinserat im Ostfriesischen Kurier vom 22. Juli 1959</ref> Am 22. Juli des Jahres erfolgte die große Neueröffnung.<ref name=":3" /> Für damalige Zeiten in Ostfriesland nahezu revolutionär wurde das für einen Supermarkt typische Selbstbedienungsprinzip eingeführt: Nicht minder bedeutend war die Tatsache, dass das Geschäft als erstes überhaupt in der Region im Jahre 1973 eine Rolltreppe hatte.<ref name=":1" /> In den 1960er Jahren wurde zudem eine weitere Niederlassung an der [[Radbodstraße]] 7 (später ''Schwanenteich-Grill'') eröffnet.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 197</ref> | Auch sein Sohn und Nachfolger [[Anton Edzard Götz]] baute das Geschäft mit seiner Frau [[Foline Götz|Foline Götz, geb. Folkers]] weiter aus. Sie errichteten eine dritte Filiale und erweiterten das Hauptgeschäft 1959 nach einem großen Umbau auf 70 m² Verkaufsfläche mit offenen Auslagen sowie Vollsicht- und Kühlvitrinen.<ref name=":1" /><ref name=":3">Werbeinserat im Ostfriesischen Kurier vom 22. Juli 1959</ref> Am 22. Juli des Jahres erfolgte die große Neueröffnung.<ref name=":3" /> Für damalige Zeiten in Ostfriesland nahezu revolutionär wurde das für einen Supermarkt typische Selbstbedienungsprinzip eingeführt: Nicht minder bedeutend war die Tatsache, dass das Geschäft als erstes überhaupt in der Region im Jahre 1973 eine Rolltreppe hatte.<ref name=":1" /> In den 1960er Jahren wurde zudem eine weitere Niederlassung an der [[Radbodstraße]] 7 (später ''Schwanenteich-Grill'') eröffnet.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 197</ref> | ||
1969 erwarben die Eheleute Götz das vom Haupthaus benachbarte [[Metropol-Theater]], das sie wenige Monate später abbrachen und dadurch ihre Verkaufsfläche erweitern konnten.<ref name=":1" /><ref name=":0">[http://www.allekinos.com/NORDENMetropol.htm Geschichte des Metropol-Theaters], abgerufen am 17. Juni 2021</ref> Drei Jahre später wurde die Verkaufsfläche auf gut 1.000 m² erweitert. Eine weitere bedeutende Erweiterung folgte 1981 durch den Erwerb der Häuser [[Am Markt 20]] sowie [[Am Markt 21]]. Es entstanden eine Ladenpassage, die die Eheleute verpachteten sowie Arztpraxen und eine Apotheke ([[Markt-Apotheke]]).<ref name=":1" /> Bis in die 1970er Jahre veräußerten die Eheleute Götz auch Heizöl im ihrem Betriebshof (der ehemaligen Kohlenhandlung) in Richtung [[Pottbackerslohne]].<ref>Zeitzeugenbefragung vom 7. September 2021</ref> Der Filialbetrieb am Burggraben/Schlachthausstraße wurde Ende 1966, Anfang 1967 eingestellt, in der gleichen Zeit | 1969 erwarben die Eheleute Götz das vom Haupthaus benachbarte [[Metropol-Theater]], das sie wenige Monate später abbrachen und dadurch ihre Verkaufsfläche erweitern konnten.<ref name=":1" /><ref name=":0">[http://www.allekinos.com/NORDENMetropol.htm Geschichte des Metropol-Theaters], abgerufen am 17. Juni 2021</ref> Drei Jahre später wurde die Verkaufsfläche auf gut 1.000 m² erweitert. Eine weitere bedeutende Erweiterung folgte 1981 durch den Erwerb der Häuser [[Am Markt 20]] sowie [[Am Markt 21]]. Es entstanden eine Ladenpassage, die die Eheleute verpachteten sowie Arztpraxen und eine Apotheke ([[Markt-Apotheke]]).<ref name=":1" /> Bis in die 1970er Jahre veräußerten die Eheleute Götz auch Heizöl im ihrem Betriebshof (der ehemaligen Kohlenhandlung) in Richtung [[Pottbackerslohne]].<ref>Zeitzeugenbefragung vom 7. September 2021</ref> Der Filialbetrieb am Burggraben/Schlachthausstraße wurde Ende 1966, Anfang 1967 eingestellt, in der gleichen Zeit auch jener Am Markt 53. | ||
1997 übernahm [[Reiner Götz]] die Geschäftsführung, die er bis heute innehat.<ref name=":1" /> Bereits 1986 war er in die Firma eingetreten.''<ref name=":4" />'' Bis 2019 war auch seine mittlerweile hochbetagte Mutter Foline noch beinahe täglich im Laden, um dort zu arbeiten. So lag es auch an ihnen beiden, den Markt abermals umzubauen. Erste Modernisierungsmaßnahmen ergriff man bereits im Oktober 2003, vom 2. bis 11. Februar 2004 schloss der ''City Kauf Anton Götz'' dann kurzzeitig gänzlich seine Türen für die Kundschaft, um weitere Umbauarbeiten durchzuführen. Am 12. Februar präsentierte sich der ''E neukauf Anton Götz'' schließlich der Öffentlichkeit in neuem Gewand und feierte im selben Jahr das 90-jährige Bestehen. Die alten, weißen Kunststoffelemente im Bereich der [[Pottbackerslohne]] verschwanden und wurden durch rote Elemente ersetzt. Das Sortiment wurde teilweise erweitert, teilweise - insbesondere im Non-Food-Bereich - auf bestimmte Kernartikel begrenzt.<ref name=":2" /> Insgesamt betrug die Verkaufsfläche nun 3.500 m².<ref>Ostfriesischer Kurier vom 13. Februar 2004, S. 5</ref> | 1997 übernahm [[Reiner Götz]] die Geschäftsführung, die er bis heute innehat.<ref name=":1" /> Bereits 1986 war er in die Firma eingetreten.''<ref name=":4" />'' Bis 2019 war auch seine mittlerweile hochbetagte Mutter Foline noch beinahe täglich im Laden, um dort zu arbeiten. So lag es auch an ihnen beiden, den Markt abermals umzubauen. Erste Modernisierungsmaßnahmen ergriff man bereits im Oktober 2003, vom 2. bis 11. Februar 2004 schloss der ''City Kauf Anton Götz'' dann kurzzeitig gänzlich seine Türen für die Kundschaft, um weitere Umbauarbeiten durchzuführen. Am 12. Februar präsentierte sich der ''E neukauf Anton Götz'' schließlich der Öffentlichkeit in neuem Gewand und feierte im selben Jahr das 90-jährige Bestehen. Die alten, weißen Kunststoffelemente im Bereich der [[Pottbackerslohne]] verschwanden und wurden durch rote Elemente ersetzt. Das Sortiment wurde teilweise erweitert, teilweise - insbesondere im Non-Food-Bereich - auf bestimmte Kernartikel begrenzt.<ref name=":2" /> Insgesamt betrug die Verkaufsfläche nun 3.500 m².<ref>Ostfriesischer Kurier vom 13. Februar 2004, S. 5</ref> | ||