NSDAP Ortsgruppe Norden: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Ortsgruppe der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei''' (kurz: ''NSDAP'') wurde 1923 gegründet. Sie war | Die '''Ortsgruppe der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei''' (kurz: ''NSDAP'') wurde 1923 gegründet. Sie war faktisch die erste Ortsgruppe der Partei im Deutschen Reich außerhalb Münchens und existierte bis zu ihrem Verbot durch die britische Besatzungsmacht. | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
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=== Gründungsgeschichte === | === Gründungsgeschichte === | ||
Bereits im April 1923 gründete sich in Norden eine Ortsgruppe der NSDAP, erlangte jedoch in der kurzen Zeit bis zu ihrem reichsweiten Verbot kaum politische Bedeutung. Dennoch wies sie mit 30 Mitgliedern eine nicht unerhebliche Größe auf. | Bereits im April 1923 gründete sich in Norden eine Ortsgruppe der NSDAP, erlangte jedoch in der kurzen Zeit bis zu ihrem reichsweiten Verbot kaum politische Bedeutung. Dennoch wies sie mit 30 Mitgliedern eine nicht unerhebliche Größe auf. Dies veranlasste Hitler, die Norder Ortsgruppe zur ersten Ortsgruppe der NSDAP außerhalb Münchens zu erklären.<ref>Ostfriesischer Kurier (1999): Von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart (Sonderdruck), Norden, S. 29</ref> | ||
Nach dem Verbot der Partei gründeten sich ihre Anhänger unter Führung des Stahlhelmführers [[Peter Heuer|Dr. Peter Heuer]] einen ''Völkischen Block'', der sich als Ortsgruppe der ''Deutsch-Völkischen Freiheitspartei'' anschloss. Diese Partei errang bei der Reichstagswahl am 4. Mai 1924 in der [[Stadt Norden]] 1.177 Stimmen und wurde damit zu stärksten Kraft im Ort. Im Oktober 1926 erfolgte dann die formelle Neugründung und Wiederzulassung als politische Partei. In dieser Zeit wurde auch die Sturmabteilung (SA) der Norder Gruppe gegründet, die 1928 zum ersten Mal in ihrer typischen Uniform als Saalschutz in Erscheinung trat. | Nach dem Verbot der Partei gründeten sich ihre Anhänger unter Führung des Stahlhelmführers [[Peter Heuer|Dr. Peter Heuer]] einen ''Völkischen Block'', der sich als Ortsgruppe der ''Deutsch-Völkischen Freiheitspartei'' anschloss. Diese Partei errang bei der Reichstagswahl am 4. Mai 1924 in der [[Stadt Norden]] 1.177 Stimmen und wurde damit zu stärksten Kraft im Ort. Im Oktober 1926 erfolgte dann die formelle Neugründung und Wiederzulassung als politische Partei. In dieser Zeit wurde auch die Sturmabteilung (SA) der Norder Gruppe gegründet, die 1928 zum ersten Mal in ihrer typischen Uniform als Saalschutz in Erscheinung trat. | ||
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* Forster, Hans / Schwickert, Günther (1988): Norden. Eine Kreisstadt unterm Hakenkreuz, Norden | * Forster, Hans / Schwickert, Günther (1988): Norden. Eine Kreisstadt unterm Hakenkreuz, Norden | ||
== Einzelnachweise == | |||
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==Siehe auch== | ==Siehe auch== | ||