Hitlerjugend-Heim: Unterschied zwischen den Versionen
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Vor dem Bau des Heims waren die Jugendorganisationen der HJ in verschiedenen Gebäuden im Stadtgebiet untergebracht, so etwa im [[Jugendheim (Klosterstraße)|Jugendheim]] an der [[Klosterstraße]].<ref>Forster, Hans / Schwickert, Günther (1988): Norden. Eine Kreisstadt unterm Hakenkreuz, Norden, S. 92</ref> Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde es zunächst als Lazarett verwendet, ehe es ab September 1944 als provisorisches Seniorenheim für ausbombte Senioren aus Emden diente.<ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 28</ref> In den letzten Kriegsmonaten waren hier dann nur noch hauptsächlich Angehörige des ''Volkssturms'' untergebracht.<ref>Zeitzeugenbefragung vom 17. Januar 2022</ref> | Vor dem Bau des Heims waren die Jugendorganisationen der HJ in verschiedenen Gebäuden im Stadtgebiet untergebracht, so etwa im [[Jugendheim (Klosterstraße)|Jugendheim]] an der [[Klosterstraße]].<ref>Forster, Hans / Schwickert, Günther (1988): Norden. Eine Kreisstadt unterm Hakenkreuz, Norden, S. 92</ref> Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde es zunächst als Lazarett verwendet, ehe es ab September 1944 als provisorisches Seniorenheim für ausbombte Senioren aus Emden diente.<ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 28</ref> In den letzten Kriegsmonaten waren hier dann nur noch hauptsächlich Angehörige des ''Volkssturms'' untergebracht.<ref>Zeitzeugenbefragung vom 17. Januar 2022</ref> | ||
Anschließend wurde das Gebäude von der kanadischen Armee besetzt, die ihre Soldaten vorwiegend in Baracken auf dem gegenüberliegenden [[Jahnplatz]] unterbrachten.<ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 74</ref> Heute hat in dem Gebäude ein Steuerbüro seinen Sitz. | Anschließend wurde das Gebäude von der kanadischen Armee besetzt, die ihre Soldaten vorwiegend in Baracken auf dem gegenüberliegenden [[Jahnplatz]] unterbrachten.<ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 74</ref><ref>Forster, Hans / Schwickert, Günther (1988): Norden. Eine Kreisstadt unterm Hakenkreuz, Norden, S. 310</ref> Heute hat in dem Gebäude ein Steuerbüro seinen Sitz. | ||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||