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|1883 - 1885 (um 1970)
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Entlang des Bahnhofs errichteten wohlhabende Bauern der Norder Umlandgemeinden und Kaufleute prachtvolle Stadtvillen. Bereits um 1895 existierten hier zehn Gebäude.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Anders als heute war eine unmittelbare Wohnlage in Bahnhofsnähe äußerst prestigeträchtig. Zudem war hier ''immer was los'' und der eigene Wohlstand konnte den Reisenden unmittelbar präsentiert werden. Der Bahnhof hatte dadurch wesentlich Anteil an der Besiedlung des nördlichen [[Süderneuland I]], das bis dahin weitestgehend nur im Süden bzw. an den Hofstellen bebaut war.
Entlang des Bahnhofs errichteten wohlhabende Bauern der Norder Umlandgemeinden und Kaufleute prachtvolle Stadtvillen. Bereits um 1895 existierten hier zehn Gebäude.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Anders als heute war eine unmittelbare Wohnlage in Bahnhofsnähe äußerst prestigeträchtig. Zudem war hier ''immer was los'' und der eigene Wohlstand konnte den Reisenden unmittelbar präsentiert werden. Der Bahnhof hatte dadurch wesentlich Anteil an der Besiedlung des nördlichen [[Süderneuland I]], das bis dahin weitestgehend nur im Süden bzw. an den Hofstellen bebaut war.
 
[[Datei:Bahnhofstraße Bahnhof Wollsammlung Wehrmacht 01 1942.jpg|mini|Verfrachtung von Gütern einer Wollsammlung für die deutschen Soldaten an der Ostfront (Januar 1941).]]
In erster Linie waren Tenderlokomotiven der preußischen Baureihen T 5 und T 11/12 (BR 74) in Norden beheimatet. Im Jahr 1923 wurden die ersten beiden T 18 (BR 78) zugewiesen. Die Loks bespannten hauptsächlich Züge auf dem Küstenbahnabschnitt Norden - Jever - Wilhelmshaven. Auf dem Bahngelände selbst wurde zunächst ein zweiständiger Rechteckschuppen, ungefähr dort, wo sich heute der [[Zentraler Omnibusbahnhof|Zentrale Omnibusbahnhof]] befindet, errichtet. Da dieser schon bald nicht mehr ausreichte, erbaute man 1911 bis 1912 einen neuen, vierständigen Rundlokschuppen mir vier ''Grubengleisen'' (zur Vereinfachung der Wartung), der nach einer Mustervorlage der Preußischen Staatsbahn Direktion Münster vom Norder Bauunternehmen ''[[Johann Wilken]]'' errichtet wurde. Die Bauabnahme erfolgte am 8. Januar 1912.<ref name=":0">[http://www.mkoev.de/seite/385071/lokschuppen.html Internetseite des MKO e.V.], abgerufen am 7. Oktober 2021</ref> Ein [[Alter Wasserturm|Wasserturm]] befand sich seit Anbeginn südöstlich des vorgenannten Bahnübergangs.
In erster Linie waren Tenderlokomotiven der preußischen Baureihen T 5 und T 11/12 (BR 74) in Norden beheimatet. Im Jahr 1923 wurden die ersten beiden T 18 (BR 78) zugewiesen. Die Loks bespannten hauptsächlich Züge auf dem Küstenbahnabschnitt Norden - Jever - Wilhelmshaven. Auf dem Bahngelände selbst wurde zunächst ein zweiständiger Rechteckschuppen, ungefähr dort, wo sich heute der [[Zentraler Omnibusbahnhof|Zentrale Omnibusbahnhof]] befindet, errichtet. Da dieser schon bald nicht mehr ausreichte, erbaute man 1911 bis 1912 einen neuen, vierständigen Rundlokschuppen mir vier ''Grubengleisen'' (zur Vereinfachung der Wartung), der nach einer Mustervorlage der Preußischen Staatsbahn Direktion Münster vom Norder Bauunternehmen ''[[Johann Wilken]]'' errichtet wurde. Die Bauabnahme erfolgte am 8. Januar 1912.<ref name=":0">[http://www.mkoev.de/seite/385071/lokschuppen.html Internetseite des MKO e.V.], abgerufen am 7. Oktober 2021</ref> Ein [[Alter Wasserturm|Wasserturm]] befand sich seit Anbeginn südöstlich des vorgenannten Bahnübergangs.