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Der Neubau erwies sich für die renommierte Ausspannwirtschaft (Gastwirtschaft mit Pferdestallungen für Gäste) jedoch als wenig rentabel. [[Jacobus ten Doornkaat Koolman]], Inhaber der [[Brauerei Doornkaat]], erwarb das Gebäude und verpachtete es zunächst an einen Mann mit Nachnamen ''van der Zee'', später an einen Wirt namens ''Akkermann''. Beide konnten keinen durchschlagenden Erfolg verbuchen, sodass das Hotel im Jahre 1919 zwangsversteigert werden musste. Der neue Besitzer [[Carl Oltmanns]] benannte das Hotel nun in ''Hotel Zur Post'' um und erwarb sich einen herausragenden Ruf, musste es jedoch krankheitsbedingt wenig später verpachten.''<ref name=":2" />''
Der Neubau erwies sich für die renommierte Ausspannwirtschaft (Gastwirtschaft mit Pferdestallungen für Gäste) jedoch als wenig rentabel. [[Jacobus ten Doornkaat Koolman]], Inhaber der [[Brauerei Doornkaat]], erwarb das Gebäude und verpachtete es zunächst an einen Mann mit Nachnamen ''van der Zee'', später an einen Wirt namens ''Akkermann''. Beide konnten keinen durchschlagenden Erfolg verbuchen, sodass das Hotel im Jahre 1919 zwangsversteigert werden musste. Der neue Besitzer [[Carl Oltmanns]] benannte das Hotel nun in ''Hotel Zur Post'' um und erwarb sich einen herausragenden Ruf, musste es jedoch krankheitsbedingt wenig später verpachten.''<ref name=":2" />''


Von 1964 bis 1980 führten die Gebrüder Rinke das Haus. Da sich für das Gebäude nachfolgend kein Käufer fand, verfiel es zusehends, konnte jedoch vom [[Arbeitskreis für Stadterhaltung und -erneuerung]] vor dem Abriss gerettet werden. In weitestgehender Eigenarbeit und mithilfe öffentlicher Gelder konnte es nachfolgend restauriert werden. Der Arbeitskreis pachtete das Gebäude für fünf Jahre und richtete ein Restaurant, ein Hotel und ein Café ein. Nach Ablauf der Fünf-Jahresfrist wurde das nun denkmalgeschützte Gebäude an [[Sigrid Mahnke]] verkauft.''<ref name=":2" />''
Von 1964''<ref name=":2" />'' bis mindestens 1982<ref>Stadt Norden (1982): De Utrooper. Veranstaltungskalender und andere Informationen für die Gäste des Nordseebades Norden-Norddeich, Norden, S. 61</ref> führten die Gebrüder Rinke das Haus. Da sich für das Gebäude nachfolgend kein Käufer fand, verfiel es zusehends, konnte jedoch vom [[Arbeitskreis für Stadterhaltung und -erneuerung]] vor dem Abriss gerettet werden. In weitestgehender Eigenarbeit und mithilfe öffentlicher Gelder konnte es nachfolgend restauriert werden. Der Arbeitskreis pachtete das Gebäude für fünf Jahre und richtete ein Restaurant, ein Hotel und ein Café ein. Nach Ablauf der Fünf-Jahresfrist wurde das nun denkmalgeschützte Gebäude an [[Sigrid Mahnke]] verkauft.''<ref name=":2" />''


Bis mindestens 2011 befand sich in einem Nebengebäude eine Boutique namens ''Das Lila Haus'', benannt nach der entsprechenden Fassadenfarbe.
Bis mindestens 2011 befand sich in einem Nebengebäude eine Boutique namens ''Das Lila Haus'', benannt nach der entsprechenden Fassadenfarbe.