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Ab 1948/1949 beherbergte die Dritte Schwester das ''[[Volksbildungswerk]]'' und wurde 1963 für den Bau eines Parkplatzes abgebrochen, was leider dem [[Altstadtsanierung|damaligen Zeitgeist]] geschuldet war. Sein Giebel wurde im Jahre 1991 anhand von alten Fotografien rekonstruiert.<ref>Haddinga, Johann / Stromann, Martin (2001): Norden/Norddeich – Eine ostfriesische Küstenstadt stellt sich vor, Norden, S. 74</ref> Die Arbeiten wurden im September des Jahres abgeschlossen.<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 48</ref>
Ab 1948/1949 beherbergte die Dritte Schwester das ''[[Volksbildungswerk]]'' und wurde 1963 für den Bau eines Parkplatzes abgebrochen, was leider dem [[Altstadtsanierung|damaligen Zeitgeist]] geschuldet war. Sein Giebel wurde im Jahre 1991 anhand von alten Fotografien rekonstruiert.<ref>Haddinga, Johann / Stromann, Martin (2001): Norden/Norddeich – Eine ostfriesische Küstenstadt stellt sich vor, Norden, S. 74</ref> Die Arbeiten wurden im September des Jahres abgeschlossen.<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 48</ref>


Die beiden anderen Schwestern sind originalgetreu erhalten, was in erster Linie seinen früheren Besitzer, dem [[Henry Campen|Schlachtermeister Campen]], zu verdanken ist.<ref name=":3" /> Die Familie Campen hatte ihre Schlachterei ursprünglich (ab 1914) an der [[Westerstraße]], danach am [[Neuer Weg|Neuen Weg]] sowie in [[Ruthörn]] und seit 1932 schließlich [[Am Markt 13]].<ref name=":32">Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 77</ref><ref name=":02">Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 32</ref> 1958 übernahm Henry den Betrieb und führte ihn bis zur Schließung im Jahre 1981 fort.<ref name=":02" />
Die beiden anderen Schwestern sind originalgetreu erhalten, was in erster Linie seinen früheren Besitzer, dem [[Henry Campen|Schlachtermeister Campen]], zu verdanken ist.<ref name=":3" /> Die Familie Campen hatte ihre Schlachterei ursprünglich (ab 1914) an der [[Westerstraße]], danach am [[Neuer Weg|Neuen Weg]] sowie in [[Ruthörn]] und seit 1932 schließlich [[Am Markt 13]].<ref name=":32">Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 77</ref><ref name=":02">Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 32</ref> 1958 übernahm Henry den Betrieb von seinem Vater Jakob und führte ihn bis zur Schließung im Jahre 1981 fort.<ref name=":02" /><ref>Adressbuch von 1950/1951, S. 102</ref>


Heute werden die linke und mittlere Schwester für gewerbliche Zwecke genutzt. So befand sich in der linken beispielsweise seit 2003 der Fahradhandel ''De Fietsenmoaker'' (niederdeutsch für: ''Der Fahrradmacher''), der im Januar 2022 in das Haus [[Neuer Weg 73]] umzog. Die rechte Schwester beherbergte nach ihrem Wiederaufbau ursprünglich das städtische Fremdenverkehrsbüro, heute eine Hospizgruppe sowie eine Außenstelle der ''Ostfriesen Zeitung''.
Heute werden die linke und mittlere Schwester für gewerbliche Zwecke genutzt. So befand sich in der linken beispielsweise seit 2003 der Fahradhandel ''De Fietsenmoaker'' (niederdeutsch für: ''Der Fahrradmacher''), der im Januar 2022 in das Haus [[Neuer Weg 73]] umzog. Die rechte Schwester beherbergte nach ihrem Wiederaufbau ursprünglich das städtische Fremdenverkehrsbüro, heute eine Hospizgruppe sowie eine Außenstelle der ''Ostfriesen Zeitung''.