K Textersetzung - „circlessss“ durch „circles“
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 36: Zeile 36:


Trotz der schwierigen Zeiten der Nachkriegszeit, insbesondere die gravierende Inflation, konnte Götz nicht nur sein Geschäft halten, sondern es sogar weiter ausbauen: 1926 übernahm er von der Witwe des [[Johann Bohlen]] das Lebensmittelgeschäft [[Am Markt 53]]. 1931 erwarb er das Geschäft von [[Jan Loden]] am [[Burggraben 32]], das damals noch die Anschrift [[Schlachthausstraße]] 1 trug.<ref name=":1">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 196</ref> Bereits 1929 schloss sich Götz der ''Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler im Halleschen Torbezirk zu Berlin'' (kurz: ''EDEKA'') an, um von den Vorteilen des Verbundes mit anderen Kaufleuten zu profitieren.<ref name=":2">Ostfriesischer Kurier vom 29. Januar 2004, S. 19</ref>
Trotz der schwierigen Zeiten der Nachkriegszeit, insbesondere die gravierende Inflation, konnte Götz nicht nur sein Geschäft halten, sondern es sogar weiter ausbauen: 1926 übernahm er von der Witwe des [[Johann Bohlen]] das Lebensmittelgeschäft [[Am Markt 53]]. 1931 erwarb er das Geschäft von [[Jan Loden]] am [[Burggraben 32]], das damals noch die Anschrift [[Schlachthausstraße]] 1 trug.<ref name=":1">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 196</ref> Bereits 1929 schloss sich Götz der ''Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler im Halleschen Torbezirk zu Berlin'' (kurz: ''EDEKA'') an, um von den Vorteilen des Verbundes mit anderen Kaufleuten zu profitieren.<ref name=":2">Ostfriesischer Kurier vom 29. Januar 2004, S. 19</ref>
[[Datei:Ostfriesischer Kurier Götz Jubiläum 02 05 1964.jpg|links|mini|254x254px|Bericht im [[Ostfriesischer Kurier]] zum 50-jährigen Jubiläum (2. Mai 1964).]]
[[Datei:Ostfriesischer Kurier Götz Jubiläum 02 05 1964.jpg|links|mini|254x254px|Bericht im [[Ostfriesischer Kurier|Ostfriesischen Kurier]] zum 50-jährigen Jubiläum (2. Mai 1964).]]
Auch sein Sohn und Nachfolger [[Anton Edzard Götz]] baute das Geschäft mit seiner Frau [[Foline Götz|Foline Götz, geb. Folkers]] weiter aus. Sie errichteten eine dritte Filiale und erweiterten das Hauptgeschäft 1959 nach einem großen Umbau auf 70 Quadratmeter Verkaufsfläche mit offenen Auslagen sowie Vollsicht- und Kühlvitrinen.<ref name=":1" /><ref name=":3">Werbeinserat im Ostfriesischen Kurier vom 22. Juli 1959</ref> Am 22. Juli des Jahres erfolgte die große Neueröffnung.<ref name=":3" /> Für damalige Zeiten in Ostfriesland nahezu revolutionär wurde das für einen Supermarkt typische Selbstbedienungsprinzip eingeführt: Nicht minder bedeutend war die Tatsache, dass das Geschäft als erstes überhaupt in der Region im Jahre 1973 eine Rolltreppe hatte.<ref name=":1" />
Auch sein Sohn und Nachfolger [[Anton Edzard Götz]] baute das Geschäft mit seiner Frau [[Foline Götz|Foline Götz, geb. Folkers]] weiter aus. Sie errichteten eine dritte Filiale und erweiterten das Hauptgeschäft 1959 nach einem großen Umbau auf 70 Quadratmeter Verkaufsfläche mit offenen Auslagen sowie Vollsicht- und Kühlvitrinen.<ref name=":1" /><ref name=":3">Werbeinserat im Ostfriesischen Kurier vom 22. Juli 1959</ref> Am 22. Juli des Jahres erfolgte die große Neueröffnung.<ref name=":3" /> Für damalige Zeiten in Ostfriesland nahezu revolutionär wurde das für einen Supermarkt typische Selbstbedienungsprinzip eingeführt: Nicht minder bedeutend war die Tatsache, dass das Geschäft als erstes überhaupt in der Region im Jahre 1973 eine Rolltreppe hatte.<ref name=":1" />