Behelfsheime Westgaste: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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26506 Norden
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Die '''Behelfsheime in [[Westgaste]]''' waren ein Lager aus hölzernen und steinernen Notunterkünften, die ab 1944 für die stetig steigende Zahl von ''Ausgebombten'', insbesondere aus der Stadt Emden, errichtet wurden.<ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 11</ref> Es befand sich hauptsächlich auf dem Grund der heutigen Gärtnerei der [[Behindertenhilfe Norden]].<ref>Zeitzeugenbefragung vom 20. Februar 2022</ref> Zu dieser Zeit wurde das spätere [[Vertriebenenlager Tidofeld]] noch militärisch genutzt und auch weitere Unterkünfte standen mit dem Fortschreiten des Krieges kaum mehr zur Verfügung.
Die '''Behelfsheime in [[Westgaste]]''' bestanden - anders als die [[Behelfsheime Bargebur|Behelfsheime in Bargebur]] nicht aus mehreren hölzernen Unterkünften, sondern aus einem steinernen Baracke aus Betonstein für zwei Familien. Die [[Behelfsheime]] enstanden ab Sommer 1944 für die stetig steigende Zahl von ''Ausgebombten'' aus der Stadt Emden.<ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 11</ref> Zu dieser Zeit wurde das spätere [[Vertriebenenlager Tidofeld]] noch militärisch genutzt und auch weitere Unterkünfte standen mit dem Fortschreiten des Krieges kaum mehr zur Verfügung.
 
Der genaue Standort an der [[Manningastraße]] konnte noch nicht eindeutig verortet werden.


Erbaut wurden die Gebäude vom ''Deutschen Wohnungshilfswer''k, das am 7. September 1943 durch einen Erlass Hitlers eingerichtet wurde. Deutschlandweit sollten unter der Leitung von Robert Ley als Chef der ''Deutschen Arbeitsfront'' mehrere Millionen einfachster Wohnungen entstehen, um ''Luftkriegsgeschädigten'' zumindest ein einfaches Dach über dem Kopf gewähren zu können. Beim Bau dieser Unterkünfte kamen wohl vor allem auch Kriegsgefangene als Arbeitskräfte zum Einsatz, die die industriell vorgefertigten Gebäude vor Ort zusammenbauten.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Wohnungshilfswerk Wikipedia-Artikel über das Deutsche Wohnungshilfswerk], abgerufen am 21. Februar 2022</ref>
==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==
<references />
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==Siehe auch==
==Siehe auch==

Version vom 12. September 2022, 12:58 Uhr

Behelfsheime Westgaste

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Basisdaten
Kategorie Orte in Norden
Stadtteil/-viertel Westgaste
Genaue Lage Manningastraße

26506 Norden

Die Behelfsheime in Westgaste bestanden - anders als die Behelfsheime in Bargebur nicht aus mehreren hölzernen Unterkünften, sondern aus einem steinernen Baracke aus Betonstein für zwei Familien. Die Behelfsheime enstanden ab Sommer 1944 für die stetig steigende Zahl von Ausgebombten aus der Stadt Emden.[1] Zu dieser Zeit wurde das spätere Vertriebenenlager Tidofeld noch militärisch genutzt und auch weitere Unterkünfte standen mit dem Fortschreiten des Krieges kaum mehr zur Verfügung.

Der genaue Standort an der Manningastraße konnte noch nicht eindeutig verortet werden.

Einzelnachweise

  1. Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 11

Siehe auch