Kriegerverein Norden: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Krieger- und Militärverein Norden''' war eine Vereinigung von Kriegsveteranen, der sich der Kriegsgräberfürsorge, der Fürsorge von Kriegshinterbliebenen und Kriegsopfern, der Errichtung und Pflege von Kriegerdenkmälern und Gedenkstätten sowie der Reservistenbetreuung verpflichtet hatte. So setzte sich der Verein unter anderem für den Errichtung des [[Kriegsdenkmal (Norden)|Kriegsdenkmals am Glockenturm]] ein.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 24</ref> Auch die letzte Ehrerbietung für verstorbene Veteranen gehörte zum Selbstverständnis des Vereins, der hierfür eine eigene Kapelle vorhielt.<ref>Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 4</ref> | Der '''Krieger- und Militärverein Norden''' war eine Vereinigung von Kriegsveteranen, der sich der Kriegsgräberfürsorge, der Fürsorge von Kriegshinterbliebenen und Kriegsopfern, der Errichtung und Pflege von Kriegerdenkmälern und Gedenkstätten sowie der Reservistenbetreuung verpflichtet hatte. So setzte sich der Verein unter anderem für den Errichtung des [[Kriegsdenkmal (Norden)|Kriegsdenkmals am Glockenturm]] ein.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 24</ref> Auch die letzte Ehrerbietung für verstorbene Veteranen gehörte zum Selbstverständnis des Vereins, der hierfür eine eigene Kapelle vorhielt.<ref>Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 4</ref> | ||
[[Datei:Norddeich Mole Kriegsveteranen Deutsch-französischer Krieg 1870 1871 um 1915.jpg|mini|rechts]] | |||
Schon vor dem 1915 gegründeten Kriegerverein hat es eine organisierte ''Kriegerkameradschaft'' (genannt: ''Militärverein für den [[Landkreis Norden|Kreis Norden]])'' in Norden gegeben, die am 26. Juni 1885 gegründet wurde.<ref>Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 176</ref> Einer der Mitbegründer war [[Jan Tjarks ten Cate (1851)|Jan Tjarks ten Cate]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 182</ref> Auch werden mehrere Mitglieder dieses Vereins neben denen des [[Norder Turnverein|Norder Turnvereins]] als erste Mitglieder der 1886 gegründeten [[Feuerwehr Norden|Norder Feuerwehr]] genannt.<ref>Archivauszug der Feuerwehr Norden</ref> Unter den 120 Gründungsmitgliedern waren mindestens fünf jüdische Männer, darunter [[Samuel Wolff]], der seitdem dem Vorstand des Vereins angehörte. Bei seinem Begräbnis im Februar 1930 nahmen viele Vereinsmitglieder und zahlreiche andere Bürger aus allen gesellschaftlichen Schichten teil.<ref>[https://www.alemannia-judaica.de/norden_synagoge.htm Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde] auf Alemannia Judaica, abgerufen am 30. April 2022</ref> | Schon vor dem 1915 gegründeten Kriegerverein hat es eine organisierte ''Kriegerkameradschaft'' (genannt: ''Militärverein für den [[Landkreis Norden|Kreis Norden]])'' in Norden gegeben, die am 26. Juni 1885 gegründet wurde.<ref>Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 176</ref> Einer der Mitbegründer war [[Jan Tjarks ten Cate (1851)|Jan Tjarks ten Cate]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 182</ref> Auch werden mehrere Mitglieder dieses Vereins neben denen des [[Norder Turnverein|Norder Turnvereins]] als erste Mitglieder der 1886 gegründeten [[Feuerwehr Norden|Norder Feuerwehr]] genannt.<ref>Archivauszug der Feuerwehr Norden</ref> Unter den 120 Gründungsmitgliedern waren mindestens fünf jüdische Männer, darunter [[Samuel Wolff]], der seitdem dem Vorstand des Vereins angehörte. Bei seinem Begräbnis im Februar 1930 nahmen viele Vereinsmitglieder und zahlreiche andere Bürger aus allen gesellschaftlichen Schichten teil.<ref>[https://www.alemannia-judaica.de/norden_synagoge.htm Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde] auf Alemannia Judaica, abgerufen am 30. April 2022</ref> | ||