Zum Hirtenhaus: Unterschied zwischen den Versionen
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Zum Hirtenhaus ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Süderneuland II]]. Die Straße grenzt im Nordwesten an die [[Wurzeldeicher Straße]] und endet im Osten als Sackgasse. Zweiradfahrer und Fußgänger können jedoch über eine Lohne zum angrenzenden Gewerbegebiet [[Leegemoor]], dort zunächst die [[Zinngießerstraße]] und [[Drechslerstraße]] gelangen. | '''Zum Hirtenhaus''' ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Süderneuland II]]. Die Straße grenzt im Nordwesten an die [[Wurzeldeicher Straße]] und endet im Osten als Sackgasse. Zweiradfahrer und Fußgänger können jedoch über eine Lohne zum angrenzenden Gewerbegebiet [[Leegemoor]], dort zunächst die [[Zinngießerstraße]] und [[Drechslerstraße]] gelangen. | ||
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== Geschichte == | == Geschichte == | ||
=== Herkunft des Namens === | === Herkunft des Namens === | ||
An diese Straße anliegend befand sich einst das [[Hirtenhaus (Leegemoorgesellschaft) | Hirtenhaus]] der [[Leegemoorgesellschaft]]. Nur | An diese Straße anliegend befand sich einst das [[Hirtenhaus (Leegemoorgesellschaft) |Hirtenhaus]] der [[Leegemoorgesellschaft]]. Nur etwas weiter gen Nordosten befand sich zudem das [[Hirtenhaus (Altenbürgerlande) |Hirtenhaus]] der [[Altenbürgerlande]], welches nahe der heutigen [[Bundesstraße]] lag.<ref>Schreiber, Gretje (2006): Norder Gemeinweiden im ausgehenden Mittelalter bis zur Neuzeit, in: Emder Jahrbuch für historische Landeskunde Ostfrieslands, Jg. 2006, Bd. 86, S. 39 - 65, hier S. 56 f.</ref> | ||
=== Entwicklung === | === Entwicklung === | ||
Da die Straße entlang der [[Udo-Focken-Deich | | Da die Straße entlang der [[Udo-Focken-Deich |Deichlinie von 1425]] verläuft, ist die Existenz der Straße zu diesem Zeitpunkt bereits anzunehmen. Der Weg war damit zugleich Bestandteil des [[Alter Postweg |Alten Postwegs]]. | ||
== Gebäude und Plätze == | == Gebäude und Plätze == | ||
Die Straße besteht ausschließlich aus Wohnhäusern. An der Straßenecke zur [[Wurzeldeicher Straße]] befindet sich eine ehemalige Gärtnerei mit angrenzendem Wohnhaus. Das Wohnhaus ist faktisch unbewohnbar, das angrenzende Gärtnereigebäude | Die Straße besteht ausschließlich aus Wohnhäusern. An der Straßenecke zur [[Wurzeldeicher Straße]] befindet sich eine ehemalige Gärtnerei mit angrenzendem Wohnhaus. Das Wohnhaus ist faktisch unbewohnbar, das angrenzende Gärtnereigebäude verfallen. | ||
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Version vom 9. September 2021, 08:12 Uhr
Zum Hirtenhaus | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Süderneuland II | |||||||
| Erschließungsjahr | um 1425 | |||||||
| Namensgebung | um 1425 | |||||||
| Historische Namen | (Alter) Postweg | |||||||
Zum Hirtenhaus ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Süderneuland II. Die Straße grenzt im Nordwesten an die Wurzeldeicher Straße und endet im Osten als Sackgasse. Zweiradfahrer und Fußgänger können jedoch über eine Lohne zum angrenzenden Gewerbegebiet Leegemoor, dort zunächst die Zinngießerstraße und Drechslerstraße gelangen.
Geschichte
Herkunft des Namens
An diese Straße anliegend befand sich einst das Hirtenhaus der Leegemoorgesellschaft. Nur etwas weiter gen Nordosten befand sich zudem das Hirtenhaus der Altenbürgerlande, welches nahe der heutigen Bundesstraße lag.[1]
Entwicklung
Da die Straße entlang der Deichlinie von 1425 verläuft, ist die Existenz der Straße zu diesem Zeitpunkt bereits anzunehmen. Der Weg war damit zugleich Bestandteil des Alten Postwegs.
Gebäude und Plätze
Die Straße besteht ausschließlich aus Wohnhäusern. An der Straßenecke zur Wurzeldeicher Straße befindet sich eine ehemalige Gärtnerei mit angrenzendem Wohnhaus. Das Wohnhaus ist faktisch unbewohnbar, das angrenzende Gärtnereigebäude verfallen.
Einzelnachweise
- ↑ Schreiber, Gretje (2006): Norder Gemeinweiden im ausgehenden Mittelalter bis zur Neuzeit, in: Emder Jahrbuch für historische Landeskunde Ostfrieslands, Jg. 2006, Bd. 86, S. 39 - 65, hier S. 56 f.