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Irgendwann zwischen 1769 und 1781 verkaufte er seine Werkstatt an einen Schiffszimmermeister namens Walther, von dem sie wiederum 1781 an [[Hinrich Pauls]] ging. Nach dessen Tode im Jahre 1793 ging die Werkstatt an seinen Sohn [[Ede Hinrichs Pauls]], der 1800 das später so genannte und heute noch erhaltene ''Hafenhaus'' erbaute.<ref name=":3" /><ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 78</ref> Bis zum Bau des [[Altes Zollhaus|neuen Zollhauses]] im Jahre 1858 diente das Hafenhaus als solches.<ref>Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 14</ref>
Irgendwann zwischen 1769 und 1781 verkaufte er seine Werkstatt an einen Schiffszimmermeister namens Walther, von dem sie wiederum 1781 an [[Hinrich Pauls]] ging. Nach dessen Tode im Jahre 1793 ging die Werkstatt an seinen Sohn [[Ede Hinrichs Pauls]], der 1800 das später so genannte und heute noch erhaltene ''Hafenhaus'' erbaute.<ref name=":3" /><ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 78</ref> Bis zum Bau des [[Altes Zollhaus|neuen Zollhauses]] im Jahre 1858 diente das Hafenhaus als solches.<ref>Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 14</ref>


Um 1900 wurde die Paul'sche Werft von der Familie Heryln übernommen.<ref name=":2">Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 47</ref> Im Zuge der abnehmenden Bedeutung des Norder Hafens nach Fertigstellung des [[Leybuchtsiel|Leybuchtsiels]] im Jahr 1929 sank auch die Bedeutung der Werft. 1957 entschied sich die Geschäftsführung daher dazu, die Werft in das aufstrebende [[Norddeich]] zu verlegen.<ref name=":2" /><ref name=":0">Wiechers, Karl-Heinz (1984): ...und fuhren weit übers Meer, Norden, Bd. I-III, hier Bd. 1, S. 50f.</ref><ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 88</ref> Sie ist heute unter dem Namen ''Yacht-Zentrum Störtebeker''‏‎ bekannt.
1870 ging die Werft an den Schiffsbaumeister Folkerts.<ref name=":4">Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 261</ref> Um 1900 wurde die Werft von der Familie Herlyn übernommen.<ref name=":4" /><ref name=":2">Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 47</ref> Im Zuge der abnehmenden Bedeutung des Norder Hafens nach Fertigstellung des [[Leybuchtsiel|Leybuchtsiels]] im Jahr 1929 sank auch die Bedeutung der Werft. 1957 entschied sich die Geschäftsführung daher dazu, die Werft in das aufstrebende [[Norddeich]] zu verlegen.<ref name=":2" /><ref name=":0">Wiechers, Karl-Heinz (1984): ...und fuhren weit übers Meer, Norden, Bd. I-III, hier Bd. 1, S. 50f.</ref><ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 88</ref> Sie ist heute unter dem Namen ''Yacht-Zentrum Störtebeker''‏‎ bekannt.


Der bisherige Standort wurde 1969 an den Tischler [[Gerhard Schulz]] verkauft, der im [[Altstadtsanierung|Sanierungsgebiet]] an der [[Sielstraße]] seine Wohn- und Betriebsstätte hatte, die er in dessen Folge aufgeben musste. Zum einen bewohnte er das Gebäude selbst, zum anderen verpachtete er einen Teil an den [[Norder Ruderclub]], dessen Bootswart er war.<ref>[http://norder-ruderclub.de/chronik/ Chronik des Norder Ruderclubs], abgerufen am 1. März 2021</ref>
Der bisherige Standort wurde 1969 an den Tischler [[Gerhard Schulz]] verkauft, der im [[Altstadtsanierung|Sanierungsgebiet]] an der [[Sielstraße]] seine Wohn- und Betriebsstätte hatte, die er in dessen Folge aufgeben musste. Zum einen bewohnte er das Gebäude selbst, zum anderen verpachtete er einen Teil an den [[Norder Ruderclub]], dessen Bootswart er war.<ref>[http://norder-ruderclub.de/chronik/ Chronik des Norder Ruderclubs], abgerufen am 1. März 2021</ref>


Das Gebäude wurde nach dem Verkauf seit den 1970er Jahren vollkommen verändert, sodass sein historischer Charakter weitestgehend verloren ging. Erst um 2000 begann man mit Restaurationsarbeiten, vermutlich beeindruckt durch jene, sehr erfolgreichen am [[Altes Zollhaus|Alten Zollhaus]].<ref name=":1" />
Das Gebäude wurde nach dem Verkauf seit den 1970er Jahren vollkommen verändert, sodass sein historischer Charakter weitestgehend verloren ging. Erst um 2000 begann man mit Restaurationsarbeiten, vermutlich beeindruckt durch jene, sehr erfolgreiche am [[Altes Zollhaus|Alten Zollhaus]].<ref name=":1" />


==Beschreibung==
==Beschreibung==