Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 8: Zeile 8:
Nach dem Brand der [[Frisiamühle]] im Jahr 1886, dessen Augenzeuge der amtierende [[Johannes König|Bürgermeister König]] wurde, wurde er als angesehener Bürger der Stadt von diesem mit der Aufstellung einer Feuerwehr beauftragt.<ref name=":0" /> Bereits in den 1860er Jahren hatte er sich für die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt, doch wurde diese seinerzeit von der Stadtobrigkeit mit der Begründung abgelehnt, man wolle hoheitliche (staatliche) Aufgaben nicht an ehrenamtlich engagierte Bürger übertragen.<ref>Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 154</ref>
Nach dem Brand der [[Frisiamühle]] im Jahr 1886, dessen Augenzeuge der amtierende [[Johannes König|Bürgermeister König]] wurde, wurde er als angesehener Bürger der Stadt von diesem mit der Aufstellung einer Feuerwehr beauftragt.<ref name=":0" /> Bereits in den 1860er Jahren hatte er sich für die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt, doch wurde diese seinerzeit von der Stadtobrigkeit mit der Begründung abgelehnt, man wolle hoheitliche (staatliche) Aufgaben nicht an ehrenamtlich engagierte Bürger übertragen.<ref>Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 154</ref>


Neben seinem Engagement im Feuerlöschwesen setzte er sich in herausragendem Maße für das Gemeinwohl ein, weshalb ihm der Ehrentitel [[Kommerzienrat]] verliehen wurde.<ref name=":1" /> So erbaute er auch 1894 - anlässlich einer Gewerbeschau - einen Pavillon auf dem [[Blücherplatz]], den er später der Stadt stiftete. Er wurde vor allem als ''[[Musikpavillon]]'' genutzt und als solcher bekannt.<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 20f.</ref>
Neben seinem Engagement im Feuerlöschwesen setzte er sich in herausragendem Maße für das Gemeinwohl ein, weshalb ihm der Ehrentitel [[Kommerzienrat]] verliehen wurde.<ref name=":1" /> So erbaute er auch 1894 - anlässlich einer Gewerbeschau - einen Pavillon auf dem [[Blücherplatz]], den er später der Stadt stiftete. Er wurde vor allem als ''[[Musikpavillon]]'' genutzt und als solcher bekannt.<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 20f.</ref> Weiterhin war er von 1883 bis 1896 als [[Bürgervorsteher]] sowie viele Jahre als Mitglied der Schuldeputation, der Schulkommission und Schulvorstand der Fortbildungsschulen in Norden tätig.<ref name=":2">Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 160</ref>


Auch politisch war ten Doornkaat Koolman aktiv und war über mehrere Jahre [[Senator]].<ref name=":1" /> Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde er zudem in den Reichstag gewählt. In dieser Zeit entstand der Spruch ''[[Vivat Doornkaat]].''<ref>Canzler, Gerhard (1994): Norden. Museen im Alten Rathaus, Norden, S. 146</ref>
Auch politisch war ten Doornkaat Koolman aktiv und war über mehrere Jahre [[Senator]].<ref name=":1" /> Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde er zudem in den Reichstag gewählt. In dieser Zeit entstand der Spruch ''[[Vivat Doornkaat]].''<ref>Canzler, Gerhard (1994): Norden. Museen im Alten Rathaus, Norden, S. 146</ref>


Ten Doornkaat Koolman verstarb am 29. November 1913. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem [[Neuer Friedhof|städtischen Friedhof]].<ref name=":1">[https://www.grabsteine-ostfriesland.de/grabstein/27855/Jan-Doornkaat+Koolman%2C+ten--Norden-neuer+Friedhof Grabsteine Ostfriesland], abgerufen am 22. März 2021</ref>
Ten Doornkaat Koolman verstarb am 29. November 1913 nach ''langem Krankenlager'' in der [[Diakonissenstation]].<ref name=":2" /> Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem [[Neuer Friedhof|städtischen Friedhof]].<ref name=":1">[https://www.grabsteine-ostfriesland.de/grabstein/27855/Jan-Doornkaat+Koolman%2C+ten--Norden-neuer+Friedhof Grabsteine Ostfriesland], abgerufen am 22. März 2021</ref>


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==