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'''Utlandshörn''' ist ein informelles Stadtviertel von Norden und ein Ortsteil von [[Westermarsch II]]. Utlandshörn, was übersetzt so viel wie ''äußere oder äußerste Landspitze'' bedeutet, ist der nordwestlichste Teil des deutschen Festlandes.<ref>Doornkaat Koolman, Jan ten (1884): Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 106f.</ref> International bekannt wurde der Ort durch die hier seit 1931 ansässige Haupt- und Empfangsstelle [[Norddeich Radio]] und wird bis heute fast ausschließlich damit in Verbindung gebracht.
'''Utlandshörn''' ist ein informelles Stadtviertel von Norden und ein Ortsteil von [[Westermarsch II]]. Utlandshörn, was übersetzt so viel wie ''äußere oder äußerste Landspitze'' bedeutet, ist der nordwestlichste Teil des deutschen Festlandes.<ref>Doornkaat Koolman, Jan ten (1884): Wörterbuch der ostfriesischen Sprache, Norden 1879 bis 1884, Bd. 2, S. 106f.</ref> Als ''Utlande'' (Außengebiete) bezeichnete man seit jeher die westlichen Gebiete der [[Westermarsch]]<ref>Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 27</ref>, also jene Lande, die jenseits des [[Alter Westermarscher Deich|Alten Westermarscher Deichs]] lagen.
 
International bekannt wurde der Ort durch die hier seit 1931 ansässige Haupt- und Empfangsstelle [[Norddeich Radio]] und wird bis heute fast ausschließlich damit in Verbindung gebracht.


Der Name des Ortes ist indes bereits auf Karten bereits im 19. Jahrhundert verzeichnet.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Spätestens seit 1930 wird er auch in amtlichen Unterlagen verwendet.<ref>Remmers, Arend (2004): Von Aaltukerei bis Zwischenmooren, Die Siedlungssnamen zwischen Dollart und Jade, Leer, S. 227</ref> Neben der Küstenfunkstelle weist Utlandshörn noch weitere interessante (historische) Gebäude auf. Zu nennen wären hier vor allem das [[Zollhaus (Westermarsch II)|Alte Zollhaus von Utlandshörn]], die Gaststätte [[Kleiner Krug|''Kleiner Krug'']], das alte Wohnhaus [[Tromschlag]] und die [[Rettungsstation Utlandshörn|Alte Rettungsstation Utlandshörn]] an der [[Deichstraße]].
Der Name des Ortes ist indes bereits auf Karten bereits im 19. Jahrhundert verzeichnet.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Spätestens seit 1930 wird er auch in amtlichen Unterlagen verwendet.<ref>Remmers, Arend (2004): Von Aaltukerei bis Zwischenmooren, Die Siedlungssnamen zwischen Dollart und Jade, Leer, S. 227</ref> Neben der Küstenfunkstelle weist Utlandshörn noch weitere interessante (historische) Gebäude auf. Zu nennen wären hier vor allem das [[Zollhaus (Westermarsch II)|Alte Zollhaus von Utlandshörn]], die Gaststätte [[Kleiner Krug|''Kleiner Krug'']], das alte Wohnhaus [[Tromschlag]] und die [[Rettungsstation Utlandshörn|Alte Rettungsstation Utlandshörn]] an der [[Deichstraße]].