Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 36: Zeile 36:
Vor dem Kauf durch [[Jan ten Doornkaat Koolman (1773)|Jan ten Doornkaat Koolman]] gehörte das Anwesen (rechtes Grundstück; Nr. 39) [[Jibbe Cornelius Poppinga]] und seiner Ehefrau Foelke, die es wiederum zuvor (am 20. Oktober 1791) von [[Dodo Wilcken Willems]] erworben hatten. Die Eheleute überließen es ten Doornkaat Koolman zum Preis von 11.400 Ostfriesischen Gulden - oder alternativ - 18.620 Französische Franken, von denen 2.205 Franken bereits bei Vertragsabschluss gezahlt waren und der Rest bis zum 1. Mai 1813, dem Umzugstermin, folgten.<ref name=":0" /> Direkt danach ließ ten Doornkaat Koolman den Bestandsbau abbrechen und neu errichten.<ref>Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 23</ref>
Vor dem Kauf durch [[Jan ten Doornkaat Koolman (1773)|Jan ten Doornkaat Koolman]] gehörte das Anwesen (rechtes Grundstück; Nr. 39) [[Jibbe Cornelius Poppinga]] und seiner Ehefrau Foelke, die es wiederum zuvor (am 20. Oktober 1791) von [[Dodo Wilcken Willems]] erworben hatten. Die Eheleute überließen es ten Doornkaat Koolman zum Preis von 11.400 Ostfriesischen Gulden - oder alternativ - 18.620 Französische Franken, von denen 2.205 Franken bereits bei Vertragsabschluss gezahlt waren und der Rest bis zum 1. Mai 1813, dem Umzugstermin, folgten.<ref name=":0" /> Direkt danach ließ ten Doornkaat Koolman den Bestandsbau abbrechen und neu errichten.<ref>Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 23</ref>


Am 22. Februar 1831 wurde auch das linke Grundstück (Nr. 38) von ten Doornkaat Koolman erworben. Das Haus mit Garten konnte er zum Preis von 3.540 Gulden (4.365 Mark) erwerben. Zuvor befand sich hier die Bäckerei von [[Behrend Hansen Pichler]]. Das Haus wurde zunächst vermietet, im Garten wurde jedoch bereits ein sogenanntes Gradierwerk angelegt, um das in der Brennerei bereits verwendete Kühlweasser erneut zu kühlen. Diese Einrichtung erwies sich jedoch schon bald als nicht rentabel.<ref>Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 25</ref>
Am 22. Februar 1831 wurde auch das linke Grundstück (Nr. 38) von ten Doornkaat Koolman erworben. Das Haus mit Garten konnte er zum Preis von 3.540 Gulden (4.365 Mark) erwerben. Zuvor befand sich hier die Bäckerei von [[Behrend Hansen Pichler]]. Das Haus wurde zunächst vermietet, im Garten wurde jedoch bereits ein sogenanntes ''Gradierwerk'' angelegt, um das in der Brennerei bereits verwendete Kühlwasser erneut zu kühlen. Diese Einrichtung erwies sich jedoch schon bald als nicht rentabel.<ref>Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 25</ref>


Damit das Angebot auch weiter die steigende Nachfrage bedienen konnte, war das Unternehmen 1840 gezwungen, seine Produktionsstätte weiter auszubauen. Im hinteren Bereich der beiden Grundstücke entstanden Lagerräume und ein neues Maischhaus. Weiterhin wurde in einem der Keller eine Malztenne aufgebaut.<ref>Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 27</ref> Gegen Ende der 189er Jahre wurde das Haus Nr. 39 umfangreich hergerichtet und (vermutlich 1898) von [[Fiepko Jans ten Doornkaat Koolman]] und seiner Ehefrau bezogen.<ref>Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 65</ref>
Damit das Angebot auch weiter die steigende Nachfrage bedienen konnte, war das Unternehmen 1840 gezwungen, seine Produktionsstätte weiter auszubauen. Im hinteren Bereich der beiden Grundstücke entstanden Lagerräume und ein neues Maischhaus. Weiterhin wurde in einem der Keller eine Malztenne aufgebaut.<ref>Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 27</ref> Gegen Ende der 189er Jahre wurde das Haus Nr. 39 umfangreich hergerichtet und (vermutlich 1898) von [[Fiepko Jans ten Doornkaat Koolman]] und seiner Ehefrau bezogen.<ref>Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 65</ref>