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==Geschichte==
==Geschichte==
Das Gebäude wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts am südlichen [[Neuer Weg|Neuen Weg]] mit einem prachtvollen Vorgarten, großen Stallungen sowie großzügigen Kornlagerböden errichtet. Die Erbauerin war wahrscheinlich [[Johanna Henriette von Jaegersfeld|Johanna Henriette von Jaegersfeld, geb. Ucken]].<ref name=":2" /> In jedem Fall war das bis heute bestehende Gebäude oder zumindest ein Vorgängerbau in ihrem Besitz.<ref name=":2">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 125</ref><ref name=":3">[https://de.wikipedia.org/wiki/Jaegersfeld Wikipedia-Artikel über die Familie von Jaegersfeld], abgerufen am 7. Juni 2021</ref>
Das Gebäude wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts am südlichen [[Neuer Weg|Neuen Weg]] mit einem prachtvollen Vorgarten, großen Stallungen sowie großzügigen Kornlagerböden errichtet. Die Erbauerin war wahrscheinlich [[Johanna Henriette von Jaegersfeld]].<ref name=":2" /><ref>Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 192</ref> In jedem Fall war das bis heute bestehende Gebäude oder zumindest ein Vorgängerbau in ihrem Besitz.<ref name=":2">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 125</ref><ref name=":3">[https://de.wikipedia.org/wiki/Jaegersfeld Wikipedia-Artikel über die Familie von Jaegersfeld], abgerufen am 7. Juni 2021</ref>


Die Familie von Jaegersfeld entstammt einer illegitimen Nebenlinie der preußischen Hochadelsdynastie Hohenzollern.<ref name=":3" /> Nach dem Tode Johannas und ihres Mannes gelangte das Gebäude 1851 an die Familie Bos, einer ursprünglich aus den Niederlanden stammenden Kaufmannsfamilie. Aus dieser Familie war wohl [[Johannes Bos]] der in Norden bekannteste. Er betrieb unter anderem die [[Ziegelei (Vierzig Diemat)|Ziegelei]] in [[Vierzig Diemat]].<ref>Uphoff, Rolf (1992): Das "Zuckerpolder-Projekt", in: Heim und Herd 24. Dezember 1992, Beilage "Ostfriesischer Kurier" Nr. 12, S. 46ff.</ref> Auch die [[Frisiamühle|nahegelegene Mühle]] gehörte ihm seit 1855. Einer seiner Nachkommen, [[Edo Friedrich Fremer]], war Rechtsanwalt und baute das Gebäude 1927 um, sodass es sein weitestgehend bis heute erhaltenes Aussehen bekam.<ref name=":0">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 33</ref>  
Die Familie von Jaegersfeld entstammt einer illegitimen Nebenlinie der preußischen Hochadelsdynastie Hohenzollern.<ref name=":3" /> Nach dem Tode Johannas und ihres Mannes gelangte das Gebäude 1851 an die Familie Bos, einer ursprünglich aus den Niederlanden stammenden Kaufmannsfamilie. Aus dieser Familie war wohl [[Johannes Bos]] der in Norden bekannteste. Er betrieb unter anderem die [[Ziegelei (Vierzig Diemat)|Ziegelei]] in [[Vierzig Diemat]].<ref>Uphoff, Rolf (1992): Das "Zuckerpolder-Projekt", in: Heim und Herd 24. Dezember 1992, Beilage "Ostfriesischer Kurier" Nr. 12, S. 46ff.</ref> Auch die [[Frisiamühle|nahegelegene Mühle]] gehörte ihm seit 1855. Einer seiner Nachkommen, [[Edo Friedrich Fremer]], war Rechtsanwalt und baute das Gebäude 1927 um, sodass es sein weitestgehend bis heute erhaltenes Aussehen bekam.<ref name=":0">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 33</ref>