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Am '''Neuen Weg 38-39''' errichtete die [[Doornkaat|Firma Doornkaat]] im Jahre 1813 ihren Stammsitz, welcher in den 1960er Jahren durch einen Neubau (heute [[Gesundheitsamt]]) ersetzt wurde.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 22</ref><ref name=":1" /> 1995 wurde das Gebäude im Erdgeschoss grundlegend umgestaltet und beruht seither auf einer Stahlkonstruktion mit vier Stützen. Eine Rampe führt zu den höher gelegenen Geschäftseingängen.<ref name=":1">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 26</ref>
Am '''Neuen Weg 38-39''' errichtete die [[Doornkaat|Firma Doornkaat]] im Jahre 1813 ihren Stammsitz, welcher in den 1960er Jahren durch einen Neubau (heute [[Gesundheitsamt]]) ersetzt wurde.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 22</ref><ref name=":1" /> 1995 wurde das Gebäude im Erdgeschoss grundlegend umgestaltet und beruht seither auf einer Stahlkonstruktion mit vier Stützen. Eine Rampe führt zu den höher gelegenen Geschäftseingängen.<ref name=":1">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 26</ref>


Vor dem Kauf durch [[Jan ten Doornkaat Koolman (1773)|Jan ten Doornkaat Koolman]] gehörte das Anwesen (rechts; Nr. 39) [[Jibbe Cornelius Poppinga]] und seiner Ehefrau Foelke, die es wiederum zuvor (am 20. Oktober 1791) von [[Dodo Wilcken Willems]] erworben hatten. Die Eheleute überließen es ten Doornkaat Koolman zum Preis von 11.400 Ostfriesischen Gulden - oder alternativ - 18.620 Französische Franken, von denen 2.205 Franken bereits bei Vertragsabschluss gezahlt waren und der Rest bis zum 1. Mai 1813, dem Umzugstermin, folgten.<ref name=":0" /> Direkt danach ließ ten Doornkaat Koolman den Bestandsbau abbrechen und neu errichten.<ref>Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 23</ref>
Vor dem Kauf durch [[Jan ten Doornkaat Koolman (1773)|Jan ten Doornkaat Koolman]] gehörte das Anwesen (rechtes Grundstück; Nr. 39) [[Jibbe Cornelius Poppinga]] und seiner Ehefrau Foelke, die es wiederum zuvor (am 20. Oktober 1791) von [[Dodo Wilcken Willems]] erworben hatten. Die Eheleute überließen es ten Doornkaat Koolman zum Preis von 11.400 Ostfriesischen Gulden - oder alternativ - 18.620 Französische Franken, von denen 2.205 Franken bereits bei Vertragsabschluss gezahlt waren und der Rest bis zum 1. Mai 1813, dem Umzugstermin, folgten.<ref name=":0" /> Direkt danach ließ ten Doornkaat Koolman den Bestandsbau abbrechen und neu errichten.<ref>Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 23</ref>


Am 22. Februar 1831 wurde auch der linke Teil (Nr. 38) von ten Doornkaat Koolman erworben. Das Haus mit Garten konnte er zum Preis von 3.540 Gulden (4.365 Mark) erwerben. Zuvor befand sich hier die Bäckerei von [[Behrend Hansen Pichler]]. Das Haus wurde zunächst vermietet, im Garten wurde jedoch bereits ein sogenanntes Gradierwerk angelegt, um das in der Brennerei bereits verwendete Kühlweasser erneut zu kühlen. Diese Einrichtung erwies sich jedoch schon bald als nicht rentabel.<ref>Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 25</ref>
Am 22. Februar 1831 wurde auch das linke Grundstück (Nr. 38) von ten Doornkaat Koolman erworben. Das Haus mit Garten konnte er zum Preis von 3.540 Gulden (4.365 Mark) erwerben. Zuvor befand sich hier die Bäckerei von [[Behrend Hansen Pichler]]. Das Haus wurde zunächst vermietet, im Garten wurde jedoch bereits ein sogenanntes Gradierwerk angelegt, um das in der Brennerei bereits verwendete Kühlweasser erneut zu kühlen. Diese Einrichtung erwies sich jedoch schon bald als nicht rentabel.<ref>Canzler, Gerhard (2002): Doornkaat. Eine Firmenchronik, Norden, S. 25</ref>


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