Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 34: Zeile 34:


== Geschichte ==
== Geschichte ==
Die beiden ursprünglich getrennten Gebäude stammen im Kern noch aus dem frühen 17. Jahrhundert.<ref name=":0">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 35</ref> Die Nutzung des rechten Gebäudes ist zurzeit noch ungewiss, im linken befand sich seit spätestens 1858 die Gaststätte ''Zum schwarzen Bären'' (auch: ''Brantjes Gasthof'').<ref name=":0" /><ref name=":1" />
Die beiden ursprünglich getrennten Gebäude stammen im Kern noch aus dem frühen 17. Jahrhundert.<ref name=":0">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 35</ref> Die Nutzung des rechten Gebäudes ist zurzeit noch ungewiss, im linken befand sich seit spätestens 1858 die Gaststätte ''Zum schwarzen Bären'' (auch: ''Brantjes Gasthof'').<ref name=":0" /><ref name=":1" /> [[Ufke Cremer]] vermutete, dass sich hier die erste [[Synagoge]] der [[Jüdische Gemeinde Norden|jüdischen Gemeinde]] befand, da das Haus in früheren Zeiten auch ''Salomons Tempel'' genannt wurde. Diese Bezeichnung war jedoch wohl eher eine Herleitung von einem Bewohnernamen, der mit [[Salomon Jacobs Bargerbuhr]] angegeben wird.<ref>Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 70</ref>


1925 zog die [[Vereinsbank Norden|Norder Vereinsbank]] in das rechte Gebäude mit der [[Hausnummerierung|Nummer]] 68. Das Institut renovierte das Gebäude und gestaltete es zum Bankgebäude um. 1962 erwarb die Bank auch die Gaststätte, in der sich bis dahin auch die Kreishandwerkerschaft befand. 1965 bis 1966 wurden beide Gebäude abgerissen und durch einen neuen, beide Grundstücke umfassenden Zweckbau ersetzt.<ref name=":1">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 169f.</ref> 1988 fusionierte die Bank mit der [[Raiffeisenbank-Volksbank Norden|Raiffeisenbank]], nachdem sie in Zahlungsschwierigkeiten geraten war.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 170</ref> Das Gebäude wurde seither vom Einzelhandel genutzt.
1925 zog die [[Vereinsbank Norden|Norder Vereinsbank]] in das rechte Gebäude mit der [[Hausnummerierung|Nummer]] 68. Das Institut renovierte das Gebäude und gestaltete es zum Bankgebäude um. 1962 erwarb die Bank auch die Gaststätte, in der sich bis dahin auch die Kreishandwerkerschaft befand. 1965 bis 1966 wurden beide Gebäude abgerissen und durch einen neuen, beide Grundstücke umfassenden Zweckbau ersetzt.<ref name=":1">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 169f.</ref> 1988 fusionierte die Bank mit der [[Raiffeisenbank-Volksbank Norden|Raiffeisenbank]], nachdem sie in Zahlungsschwierigkeiten geraten war.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 170</ref> Das Gebäude wurde seither vom Einzelhandel genutzt.