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Als '''Westermarscher Seedeich''' bezeichnet man die [[Deich|Deichlinie]] zwischen dem in [[Utlandshörn]] endenden [[Alter Süderdeich|Alten Süderdeich]] und dem in [[Norddeich]] beginnenden [[Lintelermarscher Seedeich]]. Die [[Deichstraße]] hat seinen Namen vom Westermarscher Seedeich erhalten.
Als '''Westermarscher Seedeich''' bezeichnet man die [[Deich|Deichlinie]] zwischen dem in [[Utlandshörn]] endenden [[Alter Süderdeich|Alten Süderdeich]] und dem in [[Norddeich]] beginnenden [[Lintelermarscher Seedeich]]. Die [[Deichstraße]] hat seinen Namen vom Westermarscher Seedeich erhalten. Historisch wurden östliche Teile des Deiches auch - gemeinsam mit dem Lintelermarscher Seedeich - als Norddeich bezeichnet, woraus sich der Name des bekannten Ortes entwickelte.


Infolge der [[Weihnachtsflut]] von 1717, bei der [[Itzendorf]] schwer beschädigt wurde, wurde der Deich an sechs Stellen durchbrochen. Itzendorf musste aufgegeben und die Deichlinie rund 7,2 Kilometer ins Hinterland verlegt werden, sodass etwa 270 Hektar fruchtbaren [[Marsch|Marschlands]] seither verloren sind.<ref>Schreiber, Gretje (2010): Historische Ortsdatenbank Ostfriesland, Westermarsch II, Manuskript</ref>
Infolge der [[Weihnachtsflut]] von 1717, bei der [[Itzendorf]] schwer beschädigt wurde, wurde der Deich an sechs Stellen durchbrochen. Itzendorf musste aufgegeben und die Deichlinie rund 7,2 Kilometer ins Hinterland verlegt werden, sodass etwa 270 Hektar fruchtbaren [[Marsch|Marschlands]] seither verloren sind.<ref>Schreiber, Gretje (2010): Historische Ortsdatenbank Ostfriesland, Westermarsch II, Manuskript</ref>