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Den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] überstand Neuwesteel unbeschadet. Während des Krieges befand sich das Kriegsgefangenenlager AK Nr. 5615 im Ort. In der dazugehörigen Holzbaracke waren 25 bis 40 französische Kriegsgefangene untergebracht, die auf den Höfen in der Umgebung arbeiten mussten. Nach dem Krieg erlebte Neuwesteel durch Aufnahme zahlreicher Vertriebener aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten einen bedeutenden Bevölkerungszuwachs, sodass die Einwohnerzahl im Jahre 1946 bei 643 lag, von denen mehr als ein Drittel (221 Personen) Vertriebene bzw. Flüchtlinge waren. 1950 stieg die Einwohnerzahl um eins auf 644, der Anteil an Vertriebenen lag dabei noch bei immerhin 208 Personen. Um dem wachsenden Wohnbedarf zu begegnen, wurde 1956 eine weitere Siedlung gelegt, die sich auf den [[Schulweg]], den [[Westeeler Weg]] und den [[Fährweg]] konzentrierte. 1993 wurde die Bebauung durch Ausweisung neuer Bauflächen erweitert.
Den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] überstand Neuwesteel unbeschadet. Während des Krieges befand sich das Kriegsgefangenenlager AK Nr. 5615 im Ort. In der dazugehörigen Holzbaracke waren 25 bis 40 französische Kriegsgefangene untergebracht, die auf den Höfen in der Umgebung arbeiten mussten. Nach dem Krieg erlebte Neuwesteel durch Aufnahme zahlreicher Vertriebener aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten einen bedeutenden Bevölkerungszuwachs, sodass die Einwohnerzahl im Jahre 1946 bei 643 lag, von denen mehr als ein Drittel (221 Personen) Vertriebene bzw. Flüchtlinge waren. 1950 stieg die Einwohnerzahl um eins auf 644, der Anteil an Vertriebenen lag dabei noch bei immerhin 208 Personen. Um dem wachsenden Wohnbedarf zu begegnen, wurde 1956 eine weitere Siedlung gelegt, die sich auf den [[Schulweg]], den [[Westeeler Weg]] und den [[Fährweg]] konzentrierte. 1993 wurde die Bebauung durch Ausweisung neuer Bauflächen erweitert.
 
[[Datei:Neuwesteel Postkarte um 1965 01.jpg|mini|Postkarte aus der Zeit um 1965.]]
Nach 31 Jahren als selbstständige Gemeinde wurde der Ort 1965 eine Gliedgemeinde innerhalb der [[Samtgemeinde Leybuchtpolder]]. Diese wurde schließlich im Zuge der niedersächsischen Kommunalreform am 1. Juli 1972 nach Norden eingemeindet. Als eingemeindeter Stadtteil hat Neuwesteel einen [[Ortsvorsteher]], der die Belange der Einwohner gegenüber dem Rat und der Verwaltung der Stadt Norden vertritt.  
Nach 31 Jahren als selbstständige Gemeinde wurde der Ort 1965 eine Gliedgemeinde innerhalb der [[Samtgemeinde Leybuchtpolder]]. Diese wurde schließlich im Zuge der niedersächsischen Kommunalreform am 1. Juli 1972 nach Norden eingemeindet. Als eingemeindeter Stadtteil hat Neuwesteel einen [[Ortsvorsteher]], der die Belange der Einwohner gegenüber dem Rat und der Verwaltung der Stadt Norden vertritt.