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Der Norder Bürgermeister [[Hajo Rykena]] schreibt 1605 in seinem Testament, dass sein Neffe Lütet Mannena das Haus und das dazugehörige Land (in seiner Gesamtheit als "Herd" bezeichnet) zusammen mit einem silbernen Becher, auf dem geschrieben steht: "sulvern stoep baven vergüldet, in der midden ein vergüldete wynranke under up den Bodden steit gesteken Remet Engen tho ein gedechtniß up den Heerdt tho Lintell schall bliven, damit Lutet moge weten, war van ehme der Herdt hergekamen sy", erhalten soll.
Der Norder Bürgermeister [[Hajo Rykena]] schreibt 1605 in seinem Testament, dass sein Neffe Lütet Mannena das Haus und das dazugehörige Land (in seiner Gesamtheit als "Herd" bezeichnet) zusammen mit einem silbernen Becher, auf dem geschrieben steht: "sulvern stoep baven vergüldet, in der midden ein vergüldete wynranke under up den Bodden steit gesteken Remet Engen tho ein gedechtniß up den Heerdt tho Lintell schall bliven, damit Lutet moge weten, war van ehme der Herdt hergekamen sy", erhalten soll.


Das Haus war eingeschossig und hatte zwei Räume, von denen einer ein großer Saal war. Der andere Raum diente als Küche. Das Haus Barenbusch weist damit deutliche Ähnlichkeiten zum weiter nördlich gelegenen [[Haus Wirde]] auf. Zum Anwesen gehörten 68 Diemat Land. Ein Diemat sind in etwa 5.700 Quadratmeter, 65 Diemat folglich über 370.000 Quadratmeter. Das Land wurde 1832 zerstückelt und weitestgehend veräußert.
Das Haus war eingeschossig und hatte zwei Räume, von denen einer ein großer Saal war. Der andere Raum diente als Küche. Das Haus Barenbusch weist damit deutliche Ähnlichkeiten zum weiter nördlich gelegenen [[Haus Wirde]] auf. Zum Anwesen gehörten 68 Diemat Land. Ein Diemat sind in etwa 5.700 Quadratmeter, 65 Diemat folglich über 370.000 Quadratmeter. Das Land wurde 1832 zerstückelt und weitestgehend veräußert. Für das Jahr 1848 sind 16 Bewohner nachgewiesen, die in zwei Wohngebäuden wohnten.


Nach dem Verfall der Idzingaburg diente das Haus Barenbusch als Wehrhaus (Wohnhaus mit Verteidigungsanlagen) dem Schutz der Stadt Norden, die zu keinem Zeitpunkt mit einer Stadtmauer befestigt war.
Nach dem Verfall der Idzingaburg diente das Haus Barenbusch als Wehrhaus (Wohnhaus mit Verteidigungsanlagen) dem Schutz der Stadt Norden, die zu keinem Zeitpunkt mit einer Stadtmauer befestigt war.
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* StAA, Rep. 237, Bd.1317, Nr. 1
* StAA, Rep. 237, Bd.1317, Nr. 1
* StAA, Rep. 236, Bd.137, S. 22
* StAA, Rep. 236, Bd.137, S. 22
* Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover von 1848


==Siehe auch==
==Siehe auch==