Baumstraße: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Version vom 17. Januar 2021, 16:27 Uhr

Baumstraße

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Ekel
Erschließungsjahr um 1930
Namensgebung um 1930
Historische Namen keine

Die Baumstraße ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Ekel. Die Straße grenzt nördlich an den Looger Weg, wo sie über eine Kreuzung auch mit An der Gartenallee verbunden ist. Südlich grenzt die Baumstraße an die Osterstraße. Im nördlichen Bereich gehen östlich und westlich der Lange Pfad ab. Weiter südlich ist die Baumstraße auch über eine Lohne mit dem Kampweg verbunden, die jedoch nur für Fußgänger und Zweiradfahrer passierbar ist. Ein gegenüber befindlicher Nebenarm der Baumstraße hat ebenfalls eine Lohne am Ende, die zum Eibenweg führt.

Geschichte

Herkunft des Namens

Namensgebend sind die zahlreichen Bäume, die entlang der Straße - wie eine Allee - gepflanzt wurde. Insbesondere während der Blütezeit gilt die Baumstraße daher als schönste Straße Nordens.

Entwicklung

Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist nur ein kleiner nördlicher Arm verzeichnet, weshalb angenommen werden, dass der restliche Bereich erst im Laufe des 20. Jahrhunderts fest erschlossen wurde.[1] Zuvor gehörte die Baumstraße zum Umland der Uldingaburg ("Gut Ekel"). Hier befanden sich Gärten zum Anbau verschiedener Gewächse. Anhand der in der Straße befindlichen Gebäude kann eine Erschließung der Straße zu Wohnzwecken für die Zeit um 1930 angenommen werden.

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht fast ausschließlich aus Wohnhäusern, von denen die meisten Einfamilienhäuser sind.

Erhaltene Gebäude des einstigen Guts Ekel sind neben dem Ekeler Vorwerk und der dazugehörigen Scheune (heute Freikirche "Philadelphia Community") auch ein weiteres Gebäude auf der anderen Straßenseite, welches ebenfalls ein Nebengebäude dieses Guts war.

Galerie

Erläuterungen zu Bild 1 und 2: Das Foto wurde am 7. Dezember 2020 aufgenommen. Es zeigt die Bauarbeiten an einem Neubau in der Baumstraße 34. Das Gebäude aus den 1960er Jahren wurde ohne Not abgerissen, um hier des Profits wegen ein Mehrfamilienhaus zu errichten. Dem Gebäude wurde damit ein ähnliches Schicksal zu teil, wie zu vielen Häusern in Norden vor ihm. Es wird das erste Mehrfamilienhaus im nördlichen Bereich der Baumstraße sein und das Straßenbild nachhaltig beeinträchtigen.

Einzelnachweise

  1. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)

Siehe auch